Beginnen wir nun mit jemandem, der sich für einen ganz krassen Checker hält. Marke “Alle Kartoffeln [Deutsche] sind dumm”. Und nein, ein Klischee über türkischstämmige in Detuschland kann er leider nicht erfüllen…
*Wer jetzt Jappy denkt, darf gleich wieder gehen. *schauder*
Ich find’s schade. Einerseits waren die Beiträge teils fragwürdig und mit seiner kürzlich erst durchs Internet gewaberten, rechtschreibkritischen Mail hat er sich schon etwas ins Bein geschossen, auch wenn ich sein teils rätselhaft-fragwürdiges Geschwurbel nicht in Gänze beim ersten Lesen verstanden habe. Traurig ist es trotzdem, ist KenFM doch eine Sendung, dich ich nicht trotz, sondern gerade weil ihrer Plutonium-239-würdigen Verstrahltheit und laxem Umgang mit der Ernsthaftigkeit gemocht habe.
Jetzt bin ich mal gespannt, ob Fritz auf einmal auf “Quality-Content” setzen will. Ich finde diese Aktion ja skepsiswürdig…
]]>Weiter geht’s nach dem Bierklick!
Und ich glaube, Münchner Hofbräu ist tatsächlich das erste Bier, das man sich schöntrinken kann. Nur dass man den Kater des nächsten Morgens schon am Abend herausschmecken kann, das hätte mir doch etwas mehr zu denken geben sollen…
]]>Der ist doch voll in die Falle getappt! Im Ernst, wer außer mir sieht da noch das größere Bild? Diese mediale Vernichtungsmaschinerie ist doch Teil des Gesamtkonzepts. Einerseits hält nun jeder den deutschen Inlandsgeheimdienst für absolut unfähig, also werden Kriminelle potenziell unvorsichtiger und spielen so den Verfassungsheinis direkt in die Hände, sodass die einfach nur noch den Sack zumachen müssen. Weiterhin wird jetzt, was völlig abzusehen war, propagiert, dass die ihre V-Leute aus der NPD abziehen und so den Weg für ein Verbot der Nazipartei frei machen. Früher oder später werden sie behaupten, genau das getan zu haben und schwups ist die Nazipartei weg vom politischen Fenster.
Das ist doch exakt, was der Verfassungsschutz will. Im Ernst, die lehnen sich gerade zufrieden zurück, drehen Däumchen oder spielen mit Bauklötzen an der Berliner Chausseestraße. Chapeau, lieber Inlandsgeheimdienst, Chapeau.
]]>Anstrengend wird es aber, wenn man beispielsweise mit jemandem etwas bespricht und sobald es mal interessanter oder für die andere Person in irgend einer Weise unangenehm werden könnte, sofort schneller das Thema gewechselt wird als im eigenen Twitterfeed. Warum sind manche Leute eigentlich nicht in der Lage, einfach mal geradeaus zu sagen, was gerade Phase ist, sondern springen von Ast zu Ast wie Eichhörnchen auf Speed? Mir bisweilen etwas unverständlich, macht doch viel mehr Spaß, wenn man der Schnauze mal Auslauf gönnt… *zick* *motz* *zeter*
]]>
Vor zwei Jahren etwa habe ich die Diagnose ADHS bekommen. Dieses Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom war an sich eine ganz gute Erklärung dafür, warum ich ab und an in diversen Lebenslagen gefailt habe und mir immer noch den einen oder anderen Schnitzer leiste. Es kostet bisweilen tatsächlich einen ziemlichen Haufen Kraft, fokussiert zu bleiben und nicht dem Eichhörnchen draußen am Fenster… ooh, guckt mal, das Eichhörnchen da…
Wie dem auch sei, im Rahmen der fragwürdigen Therapie kam auch Ritalin zum Einsatz. Das Zeug hat mir tatsächlich geholfen, nicht mehr so leicht abgelenkt zu werden und sich auf die eigentliche Aufgabe zu konzentrieren – zum Preis teil erheblicher Nebenwirkungen, die insgesamt wirklich wenig Spaß gemacht haben. So war ich nach Abklingen der Wirkung erheblich impulsiver als sonst. Ein besonders beunruhigender Abschnitt der Packungsbeilage war das erhebliche Suizidrisiko. Davon habe ich an sich nichts gemerkt, insgesamt hat das Zeug nur etwas matschig im Kopf gemacht, besonders wenn die Wirkung abgeklungen ist.
Der Tag in der U-Bahn nach der Arbeit änderte diese Wahrnehmung allerdings deutlich. Ca. 6 Stunden nach der letzten Tablette hatte ich einmal wirklich große Mühe, den Impuls, mich vor die nächste einfahrende U-Bahn zu werfen, zu unterdrücken, was mir erst gelang, als ich den Bahnsteig fluchtartig verließ. Das war der Tag, als ich das Zeug zum ersten Mal eigenmächtig absetzte, so etwas wollte ich nun wirklich nicht noch einmal erleben.
Nach einigen Monaten, an einem wirklich schweren Tag, habe ich meine Vorräte dann doch wieder einmal ausgegraben und die restlichen Tabletten immer je nach Bedarf eingeworfen. Wirklich geholfen hat es nicht, nur hoher Blutdruck und Herzrasen waren spürbar. Es kam schließlich der Tag, an dem ich einen Termin für ein neues Rezept hatte. Ich habe ihn sausen lassen. Ich will mir nicht mehr die Rübe zerfressen lassen, nur um eine gewisse Zeit lang eventuell dem gesellschaftlichen Idealbild des angepassten Arbeiters zu entsprechen, es muss auch anders gehen.
Im Augenblick lasse ich mir das Gehirn von anderen Gedanken zerfleischen: Ich habe – Impulsivität sei Dank – bei einem Consulting-Unternehmen unterschrieben. Jetzt sagen mir viele Stimmen, die mich gut kennen und definitiv nicht nur in meinem Kopf existieren (Ich habe nachgeschaut, da ist gerade Urlaubssaison), dass dieser Job definitiv nichts für mich ist und ich höchstwahrscheinlich sang- und klanglos untergehen werde. Genausoviele sagen aber, ich müsse es mindestens versuchen und zumindest mitnehmen, was ich kann. Aber in beidem Fällen stehe ich am Ende doof wie fünf Meter Asphalt in der Gegend, ohne Job und ohne Perspektive. Stellt sich also die Frage, was tun? Versuchen, den gegenwärtigen, schlechter bezahlten, aber deutlich entspannteren Job weitermachen und ggf. nebenher was aufbauen, um so längerfristig zum Erfolg zu kommen oder doch in die Höhle des Löwen wagen und die ADS-Phantome in meinem Kopf so gut es geht zu unterdrücken? Ohne Drogen?
Wir werden sehen, was die Tage da bringen mögen. So lange gibt es auf alle Fälle ein Fazit:
]]>ich melde mich hier aus dem Blogbunker im fernen Berlin-Wedding. Ich habe mich mit Wasser- und Bohnensuppenvorräten für die nächsten Jahre eingedeckt, da die deutsche Blogosphäre von einem schweren Krieg heimgesucht wird. Ich habe Angst, doch wir werden es durchstehen, und vielleicht wird eine der Parteien siegreich daraus hervorgehen, wenn nicht noch mehr Massenvernichtungspostings eingesetzt werden. Wir können nur hoffen.
Weiter ausharren nach dem Klick…
Für die Chroniken des postapokalyptischen Internets möchte ich hier einmal festhalten, was eigentlich passiert ist: Es begann mit einer nicht provozierten Agression seitens Sash gegen die Atom-Feed-Macht von Torsten, bei der ein nicht angekündigter Link für einen schweren Leserhagel in Paderborn sorgte. In einer eilig einberufenen Geheimkonferenz, deren Inhalt noch immer nur wenigen auserwählten Mitlesern eines elitären Facebook-Freundeskreis vorbehalten ist, kündigte Torsten daraufhin Vergeltungsmaßnahmen an, eine solche hinterhältige Offensive könne nicht ungesühnt bleiben. Trotz aller Beschwichtigungsversuche auf der diplomatischen Ebene veranlasste Torsten daraufhin einen schweren Schlag mit seinen Massenvernichtungslesern in Form eines mit Klickaufforderung versehenen Links. Unbestätigten Gerüchten zufolge habe er bei der Veröffentlichung des Posts mit irrem Lachen gesagt: “SEIT 00:18 WIRD ZURÜCKVERLINKT!”.
Dieser wirklich unfassbar mächtige Gegenschlag scheint aber die Moral von Sash nicht brechen zu können. So reagierte er sofort mit der Aufstellung eines Defensivbollwerks aus den Top-10-Postings seines Blogs. Darin sprich er auch erstmals öffentlich von einem Krieg, gepaart mit Muhammad-as-Sahhafesquen Durchhalteparolen und Verhöhnungen des Feinds. Es bleibt abzuwarten, ob eine weitere Gegenoffensive geplant ist oder ob Torsten nun mit aller Macht versuchen wird, seinen Gegner in die Knie zu zwingen.
Eines ist sicher, die Leidtragenden sind schon jetzt bekannt: Ich. allmählich habe ich Schmerzen vom andauernden Kopfschütteln…
]]>Bei mir tut sich gerade ein wenig was, gerade jobtechnisch. Zur Zeit bin ich noch bei supportnet.de, einer Computerhilfe- und Newsseite, als Onlineredakteur tätig. Aber nicht mehr lange, Näheres dazu gibt es dann bald mal. Fakt ist jedenfalls, dass wir einen Nachfolger für mich suchen.
Was gibt es da zu tun? Im Grunde genommen ist es ganz gemütlich, wir suchen jemanden mit einem ganz guten Schreibstil und, soweit möglich, IT-Hintergrund. Der Job wäre Vollzeit und recht ok bezahlt, alles ganz entspannt. Das Büro ist in Berlin-Prenzlauer Berg, dort zu tun gibt es in erster Linie das Schreiben von Tipps zu bestimmten Themen, interessanter Topics und das Verteilen von Themen an die externen Autoren.
Wer also gerade auf der Suche ist, schreibe einfach eine Mail mit Bezug auf diesen Post an jobs@supportnet.de, keine Panik, wir sind entspannte Leute
Dr. Google hat jedenfalls einen neuen Therapieansatz: Man gebe ins Suchfeld “do a barrel roll” (ohne Anführungszeichen) ein und harre einfach mal der Dinge, die da kommen…
]]>Nun gut, an sich ist es relativ einfach, einen House- bzw. Progressive-Track zu basteln und da einfach ein paar Samples von Johnny Cash reinzuschütten, keine Frage. Aber in meinen Augen wird es künstlerisch richtig wertvoll, wenn sich einfach mal ein erfolgreiches Drum’n'Bass-Duo wie Pendulum mit einer ebenso erfolgreichen Metaltruppe wie In Flames kollidieren und sich im Delirium denken: “Hey. Lasst uns mal was zusammen schrammeln!”.
Das ist dann einfach nur noch ganz großes Kino:
]]>
<via>
]]>Seid Ihr für den Ausstieg aus dem Euro, bzw. die Wiedereinführung der D-Mark?
Die Frage stellt sich schon aus dem Grund nicht, als dass die gegenwärtige Finanzkrise nicht mal ansatzweise was mit dieser Währung zu tun hat. Im Übrigen, an alle die wegen der Griechen, Portugiesen und Spanier zetern, dass wir nun deren Staatsdefizite ausbaden müssen: WELCHES Land hat wiederholt mit seinem Haushaltsdefizit den Euro-Stabilitätspakt gebrochen? Na, wer war das doch gleich? Kommt ihr NIE drauf!
Dass das mit Filmtiteln wie eingangs gesagt noch viel wunderbarer funktioniert, beweist diese Aufstellung meiner neuen Lieblings-Blockbuster:
Man könnte es auch die “4. Gewalt” nennen.
So, und jetzt wollen wir doch mal sehen, wann der Verfassungschutz bei mir klingelt
Zur Vorgeschichte: Ich fahre üblicherweise mit dem Motorroller (Nennen wir ihn mal “Herbert”) zur Arbeit. Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit hin ist das morgens schon eine recht zugige Angelegenheit, weswegen ich mich immer recht ordentlich verpacke: Warmer Pulli, windfeste Jacke, festes Schuhwerk (besonders bei 5 Grad und Regen erweisen sich Sneaker als unvorteilhaft), Schal… und Sturmmaske.
Doch dass mir gerade die Sturmmaske zum wohl einmaligsten Erlebnis meines durchschnittlich langen Lebens verhelfen würde, daran hatte ich aber im Traum nicht gedacht…
Es war also Mittwochnachmittag. Ich hatte als letzter das Büro verlassen und war gerade auf dem Weg zu Herbert zum Mopped. Die Sturmmaske hatte ich schon auf dem Kopf, den Helm noch nicht, als ein kleines Mädchen, mit etwas gutem Willen vielleicht auf 6-8 Jahre zu schätzen, den Bürgersteig langging. Im Arm hielt es eine überdimensionierte Tüte mit grünem getrockneten Gras, der Packungsaufschrift entnahm ich, dass es sich höchstwahrscheinlich um Kaninchenheu handeln musste.
Etwa auf meiner Höhe war das Kind von meinem wohl für die Verhältnisse des Prenzlauer Bergs überdurchschnittlich martialischen Äußeren so beeindruckt, dass es mich mit großen Augen ansah und die Tüte kurzerhand fallen ließ. Besonders Letzteres war ziemlich kontraproduktiv für die Integrität der Plastikverschweißung. Soll heißen: Es fand sich daraufhin eine Menge Heu auf dem Gehsteig. Die Mutter des Kindes kam an, wollte gerade anfangen, ökologisch korrekte und wahrscheinlich komplett autoritätsfreie Schimpftiraden auf das Gör loszulassen, da kam meine große Klappe der guten Frau und meinem Anstand zuvor:
“Warum liegt denn da Stroh rum?!”
Da stand der Satz, hing zwischen den Köpfen wie Bergsteiger in den Seilen… Nur die Kleine schien sich nicht wirklich dafür zu interessieren, guckte mich weiter mit ihren großen Augen an und fragte schließlich die Frage aller Fragen:
“Und warum hast du ne Maske auf?!”
Ich verkniff es mir an dieser Stelle, den Dialog weiterzuführen. Das heißt, eigentlich konnte ich nicht, die nächste halbe Stunde hatte ich eh mit einem Lachkrampf zu tun, was der allgemeinen Verwirrung nicht unbedingt abträglich war.
Aber in meinem Kopf war’s lustig…
]]>Logstalgia:
FoolDNS mit gltail:
]]>(written on my MacBook Pro. Hail Jobs.)
(Weil das Youtubevideoembeddingdingens aus irgend einem Grund gerade wieder nicht funktioniert, hier nur als Link:)
Martin Sonneborn bei Klipp&Klar, 01.09.2011 auf rbb Berlin
“Inhalte überwinden!”, Ein Atommüllendlager im Prenzlberg… DAS sind doch mal Wahlprogramme, die mit den großen Parteien konkurrieren können.
]]>Um 5 Uhr hat mich schon der drölfte Wecker zum Aufstehen gezwungen. Die Strecke Berlin-Köln ist dann ja doch etwas weiter, da soll man ja schon etwas Zeit mitbringen, wenn man noch im Hellen nach Hause will. Nach Duschenzähneputzenhaarehochschmandendeoausleeren im Schnelldurchlauf habe ich dann um 6 Uhr Stefan abgeholt. Stefan hatte ich abends zuvor angerufen: “Was machst du morgen?” -”Öhm… ja… nix, wieso?” “Kommst du mit zur Gamescom?” -”In Köln?!” “Jo.” -”…ok, bin dabei”.
Überraschenderweise haben wir es trotz diverser Kaffee- Pinkel- und Raucherpausen und trotz der A2 geschafft, unter 5 Stunden von Berlin nach Köln zu dieseln und sogar noch unweit des Messegeländes einen legalen Gratisparkplatz an der Straße zu bekommen. Macht das mal nach!
Nun ist es ja üblicherweise so, dass ich Eintrittsgelder vermeide, wann immer ich kann. Unter Vermeidung des schon um 11 Uhr brutal überfüllten Foyers (Weil die Eingänge kurzerhand dichtgemacht wurden) habe ich nach nur zwölfundneunzig Versuchen es geschafft, trotz überlastetem Handynetzes tatsächlich ein Freizeichen zu bekommen und mit meinem Kontaktmann auf der Messe zu telefonieren, der uns dann über einen Seiteneingang in die heiligen Hallen brachte.
Was uns da erwartete, haben wir allerdings nicht erwartet. Insbesondere die Halle, die sich Electronic Arts, Blizzard und Bethesta Softworks teilten, war so unglaublich voll, dass selbst ich als die eindimensionalste Person überhaupt Platzangst bekommen musste. Um die Überfüllung der Halle mal in Zahlen zu fassen: Die Wartezeit allein, um ein paar Minuten an einem der ca. 100 Rechner Battlefield 3 spielen zu können, betrug um halb zwölf 9(!!!) Stunden… ich glaube, bei Diablo 3 sah es kaum besser aus.
Nach ca. einer Stunde haben wir das Experiment dann abgebrochen, weil es einfach keinen Spaß macht, wenn man sich bei Vorhöllenathmosphäre durch Menschenmassen kämpfen muss, nur um auch am nächsten Stand festzustellen, dass man sich hier auch nur zum Testen eines weiteren Spiels für X Stunden anstellen kann, welches man im Zweifelsfall in zwei Monaten dank Langeweile eh wieder von der Platte gefegt hat.
Was aber nett war, waren die vielen Cosplayer und Hostessen, die in diversen Spielecharakterkostümen über die Messe huschten und so aus der Masse der Hardcorefreaks schon etwas herausragten – mangels geeigneter Kamera gibt es leider keine Bilder, aber YouTube wird da sicher Aufschluss geben… ach ja, siehe zum Beispiel hier:
Schlussendlich haben wir uns dann aber sehr bald wieder aus dem Staub gemacht und waren dann um kurz vor 7 wieder in Berlin (Voraussetzungen siehe oben, wieder nur 5 Stunden. Sehr OK :) )
Alles in Allem verbuchen wir den Tag aber nicht unter Verschwendung. Sowas muss man einfach mal gemacht haben, zumal die Fahrt durch konsequente Arbeitsteilung (Ich bin gefahren, Stefan hat sich über die anderen Autofahrer aufgeregt) auch eher entspannt verlief.
]]>
Schwarzseher, Quelle: Jo
Irgendwie muss ich in letzter Zeit schlechtes Karma gefrühstückt haben. Da raffe ich mich mal auf, in der Bude allmählich mal wieder für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.Da schaffe ich es sogar, meinen Müll zu sortieren und eine Autoladung Altpapier zur Stadtreinigung zu karren.
Und dabei schaffe ich es offenbar irgendwie, meine Brille, die ich am Revers zu stecken hatte, damit ich sie nicht verliere… nun ja… zu verlieren. Ich bin seit wenigen Tagen also immer mit Sonnenbrille unterwegs – ja, sogar abends im Internet. An Autofahren ist nachts natürlich gar nicht mehr zu denken. Aber gut, ich bin nun ja nicht gerade Nachtschichttaxifahrer, so dass das noch halbwegs vermeidbar ist.
Eine neue Brille ist jedenfalls trotz finanzieller Not bestellt – dabei kann man sogar noch lernen, dass es tatsächlich Optiker gibt die schweinebillig sind und doch noch gute Beratung bieten – ich bin auf das Ergebnis gespannt. Hoffentlich schaffen die es wirklich bis Anfang der Woche, so langsam wird es anstrengend für die Augen O_O
hth ~ Jo
]]>Der nächste Schritt wäre dann eigentlich nur noch ein Car-PC mit fest eingebautem Monitor und fester Kamera überm Armaturenbrett oder so… da mangelt es nicht an Erfindergeist. Nur an einem Auto. Und Geld. Aber das kennt man ja…
Übrigens habe ich auf diese Art und Weise die erste virtuelle Live-Stadtrundfahrt der Welt gemacht. Bestimmt. Wie war nochmal die Nummer vom Patentamt?
]]>Viel ist geschehen, aber auch einiges beim Alten geblieben. Ich arbeite immer noch im gleichen IT-Systemhaus, wohne immer noch an der gleichen Adresse, habe aber eine neue Freundin. Über die näheren Umstände dessen werde ich mich hier nicht auslassen, das erscheint mir ein wenig unpassend, aber eines ist dann ja doch von Belang: Sie ist Norwegerin. Aus Norwegen. Also im Norden. Wo Schnee liegt. VIEL Schnee.
Vergleichsweise wenig Schnee, Quelle: Jo
Da bleibt es auch nicht aus, sich gelegentlich dort oben mal blicken zu lassen, so auch durchaus bereits geschehen, zuletzt am letzten Wochenende.
An dieser Stelle sei gesagt: Stress im Job? Zuviel um die Ohren? Tapetenwechsel dringend benötigt? So ein Kurztrip in die verschneiten Dörfer Norwegens ist echt Balsam für die Seele…
Allerdings ist dieses mal sogar Sport dabei gewesen… ich wurde gezwungen! Dazu sei gesagt: Das erste mal seit über 10 Jahren auf einem Pferd sitzen, noch dazu ohne Sattel, sorgt durchaus für Muskelkater, man mag es kaum glauben. Schlimm wurde es aber erst am Samstagnachmittag: Ski-Langlauf. Dazu sei gesagt, Ich habe in meinem Leben noch nicht ein einziges mal auf Skiern gestanden, geschweige denn mich mit ihnen fortbewegt… nun ja, mir wurde gesagt, für einen bloody beginner ist ca. 30 mal hinpacken auf 800 Metern gar nicht so übel. Aber das interessiert die Muskulatur natürlich wieder mal herzlich wenig. Schönen Dank auch.
Nevertheless, nicht nur dass die Gegend einfach nur wunderschön ist, das Wetter war auch der Knaller (~1 Grad und Sonnenschein pur), so war das Wochenende schon wieder viel zu schnell vorbei und ich fand mich Sonntagmittag schon im Bus nach Oslo wieder, nur um drei Stunden vor meinem Ryanair-Rückflug (Reiseberichte ein anderes Mal, aber dieser Flug war schon etwas… beunruhigend) am Flughafen Moss-Rygge wieder. Kein Drama dank Free Wifi und power. ![]()
Rückreisenvorabendsstimmung, Quelle: Jo
Mehr gibt’s dann in Bälde, ich will nach so langer Abstinenz ja niemanden überfordern…
]]>Vielleicht relativiert sich das mit den Umzugsplänen ja doch noch…
]]>Näheres gibt’s dann hinterher
~ Jo
]]>“Wenn ein Deutscher einen Bahnhof bestreikt, kauft er sich erstmal eine Bahnsteigkarte” –Lenin, 1918 (Und noch heute gar nicht mal so weit hergeholt. Bis auf das mit der Bahnsteigkarte. Gibt’s die eigentlich noch?!)
]]>-10,000s
Eine etwa 2-5Centmünzengroße Portion dieser Würzsauce prangt auf meinem Löffel. Meine Kollegen schauen mich entsetzt an, aber ich verstehe die Aufregung nicht. Ich drehe eine Gabel mit Nudeln auf.
-5,400s
Meine Kollegen sind zunehmend besorgter. Einer geht und holt das Telefon, um den Notarzt zu verständigen. Weicheier.
-1,005s
Ich führe den Löffel zum Mund. Autounfallesque starren die Kollegen mich an, nur mein Chef (der scharfes gewohnt ist, aber selbst Respekt vor dem Zeug hat) grinst voller Schadenvorfreude.
0,000s
Haps.
0,523s
Gebanntes Starren. Ich merke nichts. Leckeres gemischtes Hack, übrigens…
1,230s
Ach ja, hat ein bisschen was von aromatischem Chili.
1,754s
Ui, das baut sich ja doch schon etwas auf. Warum fangen die Kollegen an zu grinsen?
2,385s
Angeblich laufe ich rot an und habe Tränen in den Augen. Wieso merke ich davon nur nichts? Mein Mundraum ist von angenehmer Schärfe erfüllt.
3,047s
Hui. Langsam wird mir warm. Brennt ja schon so ein bisschen, das Zeugs…
3,951s
Puh. Vielleicht sollte ich den Mund in nächster Zeit geschlossen halten, sonst löse ich noch Feueralarm aus…
4,729s
Das hat ja nen Nachbrennereffekt. Geile Scheiße, das Gebräu hat seinem Namen aber alle Ehre gemacht. Jetzt reichts aber auch, die Schärfe könnte langsam nachlassen. Ich schlucke runter.
5,008s
Fickdiehenne, das hört ja gar nicht mehr auf. Vielleicht sollte ich den Raum verlassen, an der Decke hängt ein Rauchmelder…
6,742s
Was meine Kollegen von mir wollen, bekomme ich nicht mal mehr ansatzweise mit. Die Welt ist in einen Schleier aus roten Flammen gehüllt. Ich glaube, in der Flasche sind Bakterien, die mir gerade die gesamte Mundschleimhaut mit kleinen Käsereiben wegraspeln.
7,834s
Ich halte es nicht mehr aus. Ich sprinte zur Küche, um den Brand mit Milch zu löschen. Unbestätigten Gerüchten zufolge hinterlasse ich auf dem Weg eine Rauchfahne, vor der selbst der erfahrenste Dampflokheizer Respekt gehabt hätte.
10,457s
Die Milch aus dem Kühlschrank lindert meine Qualen nur psychisch. Der Druck in meinem Kopf steigt an. Die Kollegen sind in den alten Schutzkeller unter dem Gebäude unterwegs, um vor der drohenden Explosion Schutz zu suchen.
12,634s
Die dritte Milchpackung ist leer. Wenn mir nicht gleich eine Lösung einfällt, die drohende Kernschmelze in meinem Magen noch zu stopp…
12,667s
Über Berlin wird ein Atompilz vom Ausmaß dessen der Zar-Bombe gemeldet.
Das Zeug ist echt nichts, was man zum Anstoßen benutzen sollte, ganz ehrlich. Aber angenehmes Knoblaucharoma…
]]>wie angedroht… ähm, versprochen gibt es nun das VLog zu meinem Besuch in Kiel bei www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de a.k.a. Jörn – nur so viel im Vorfeld: Kiel hat bestanden und muss nicht in Schutt und Asche gelegt werden. Aber seht einfach selbst. Und bevor wieder jemand rummeckern kann: Ich weiß. Dilletantisch geschnitten und inhaltlich fragwürdigst. Aber da müsst ihr durch!
]]>Nur ein Tipp: es ist nicht MC Winkel
ist ja echt lieb von euch, dass ihr ein paar Besucher eurer Blogs gnädig mit mir teilt.
aber… SO VIELE?!
Am Punkt ohne Wiederkehr in der Grünberger Straße nun angekommen, musste ich den auf der Rückbank zusammengetetristen Taxifahrerhaufen erstmal aus dem Auto hebeln, um mich dann auf die Suche nach einem Parkplatz zu machen. Um so erstaunter war ich als ich bereits in der Boxhagener einen fand – sogar ohne störende Halteverbotsschilder oder Brandsätze in der Nähe!
Der weitere Verlauf fand dann zunächst an der etwas kommunikationsisolierenden Bar und später in der gekaperten Sofasitzecke statt, es wurden diverse Long Island Iced Teas, “Point of No Return” und… nja… Colas* für uns zusammengebraut und so sorgten wir für eine schnellere Pegelerhöhung als der Dauerregen draußen in der Neiße. Spruch des Abend war natürlich – wie Sash bereits erwähnte – Torstens Beschreibung des ortsansässigen Klos:
Da war es so dunkel, ich musste mein iPhone als Lampe verwenden. Da hab ich gleich mal gebloggt.
Schließlich verlief der Abend so vor sich hin, es erfolgten diverse Autäusche über Schwänke aus den jeweiligen Jugendzeiten, OP-Prozeduren bei Speiseröhrenersatz, WG-Partys, die ihre Spuren hinterlassen und natürlich Kotzstorys**.
Schade nur, dass mein Arbeitstag irgendwann seinen Tribut einforderte und gegen halb drei sich bei mir die Müdigkeit breitmachte. Der Fluch der Tagschicht…
Aber auch fremdkomainduziert holte ich dann das Auto in die zweite Reihe und sorgte so dafür, dass Torsten dann später seine obligatorische Pflichttaxifahrt ins Hotel doch noch genießen konnte.
Wäre nur beruhigend, noch mal was von ihm zu hören, seit diesem Abend ist es so verdächtig still bei ihm…
Fotos des Abends folgen übrigens noch, sobald ich sie nebst Freigabe erhalte…
*Irgendwann müsst auch ihr wieder fahren! Meine Rache wird grausam sein!
**Wer hat allen Ernstes bei Taxifahrern was anderes erwartet?
Grund für den Anlass (und somit letzlich die Ursache für den Auslöser) war der spontane, weit im Voraus geplante Besuch des Taxi-Blogbesitzers Torsten in der Königin der Städte. Allerdings ist er am Ende ist er dann doch nach Berlin gefahren, was wohl – vom Sauwetter, das er aus Paderborn mitbrachte, mal abgesehen – nicht die schlechteste Entscheidung war, lebt doch hier im Marzahner Plattenbautenghettokiez eine weitere Ikone des Taxibloggerisms – der liebe Sash.
Und da dieses Gipfeltreffen so geplant war, dass es in einem nächtlichen Absturz enden sollte, brauchte die Kollegenschaft einen Fahrer – und jetzt ratet doch mal, welcher Depp sich da bereiterklärt hat…
Gut, ich gebe zu, diesen Abend wollte ich möglichst unalkoholisiert verbringen, da ich am heutigen Samstagabend einen Cocktailmix-Workshop besuche. Bei solchen Events ist das “Nie-wieder-Alkohol”-Feeling dann doch eher so mittel. Und da hier dringendst geraten wurde, nicht mit dem Auto zu kommen, sofern man es nicht in Kreuzberg kampieren lassen möchte… ne?
Aber zurück zum gestrigen Freitagabend. Da Torsten seine Zelte in einem Hotelzimmer unweit meines Luxuspenthouses aufgeschlagen hatte, bestieg er nach meiner Angetrauten, die sich die Show natürlich auch nicht entgehen lassen wollte, mein Privattaxi (raucherfreundlich! Am Arsch, Nichtraucherschutz. AM ARSCH!) und wir zogen durch den strömenden Regen, um Sash dann alsbald auch zu Haus aufzugabeln. So auch nach kurzem Philosophieren über großstädtische und dörfliche Bevölkerungsstrukturen geschehen, musste natürlich als erstes der Ostbahnhof angesteuert werden. Für Torsten und Sash wegen der Revieranalyse und meine Freundin und mich, weil wir die Waffenkammer wieder mit Lungentorpedos bestücken mussten.
Mit frisch asphaltierter Lunge ging es dann in das Billard House (NATÜRLICH direkt am Matrix ;-)), wo bereits diverse Biere die Besitzer wechselten und die Kraft der zwei Lebern* beanspruchten. Nachdem wir uns dann eine Weile im Kugelstoßen gemessen und jeder ein paar Scheiben Luft geatmet hatte, erging also der Beschluss: Raus da.
Und wie Sash und Torsten am “Point of No Return” dann doch nicht umgedreht sind, das erzähle ich dann im zweiten Teil. Ich muss jetzt dringend etwas Schlaf nachholdkgdkhldskldflkdshserulsieulkutklhskeerkslhkjnblkjls…
*Es wurde bereits ein Plan ausgeklügelt, entsprechende T-Shirts zu bedrucken und zu verkaufen…
//UPDATE: Hier gehts zu Teil II…
]]>Nach letztem Sonntag ist das ja zur Abwechslung ansatzweise mal was anderes, denn wir (Mei’ Freundin und ich) sind in waschechte Seenot geraten. Gut, der geneigte Leser mag jetzt an Übertreibung denken, doch lest selbst:
Wir waren am Samstag auf einer Familienfeier bei Hamburg. Nachdem das doch etwas anstrengend (aber auch lecker!) war, haben wir den Fischmarktbesuch am nächsten Morgen doch kurzfristig in einen Trip zum Hamburg Dungeon gewandelt. So bot es sich an, mangels kostenfreiem Parkraum in der City mit dem Auto bis Finkenwerder zu fahren und da eine der Hafenfähren zum Sandtorhöft zu benutzen. Praktischerweise und ohne Wartezeitverzögerung konnten wir zügigen Schrittes an Bord der bereits wartenden”Hafencity” gehen, unsere Tickets lösen und aufs Oberdeck kraxeln, um hier die Schlaglöcher in den Atemwegen wieder mit Teer aufzufüllen. Nachdem wir dort oben ein paar Rauchwolken über der Elbe haben stehen lassen, sind wir sodann wieder ins Unterdeck gepilgert (Dort hat es eben die bequemeren – weil freien – Sitzgelegenheiten).
Dort angekommen und gerade etwas entspannt den Blick über den Hafen schweifen lassend wurden wir von einem Geräusch unsanft aus unseren tiefsinnigen Gedanken gerissen. Das ging etwa so: “MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ-ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄP!!1!” (Ja, mit Ausrufezeichen!).
Bei Erklingen dieser unwohltuenden (und recht monotonen, hier sollte die Hadag über etwas angenehmeres nachdenken!) Melodei verstummte auch das sonore Brummen der beiden Schiffsdiesel. Gut, in diesem Fall denkt man sich, dass wohl eines der umhertobenden Kinder einen Alarmknopf gedrückt hat. Wir sahen uns um, den unterentwickelten Unhold zu erspähen, ließen den Blick dabei zufällig am Heckfenster vorbeigleiten, und was wir da erspähten, ließ dann unsere Herzen für 1,75 Sekunden stehen:
Da war… nix.
Also, gar nichts. Normalerweise erwartet man beim Rausschauen zumindest eine Menge Wasser, vielleicht noch einen Schluck Ufer und Böschung, möglicherweise auch eine Prise Containerfrachter, die uns sogleich niedermäht, aber… nichts. Nur weißlich-grau. Die Durchsage des Kapitäns war da bei der Identifizierung schon recht hilfreich:
Sehr geehrte Damen und Herren, es gibt einen Feueralarm an Bord. Bitte begeben Sie sich in Ruhe auf das Oberdeck und warten Sie dort weitere Anweisungen ab.
Dass Probealarme mit Nebeleffekten auf Hafenfähren dann doch eher unwahrscheinlich sind, haben sich neben uns auch die anderen ca. 70 Leute unter Deck gedacht, und sind uns durch den sich auch langsam im Schiff ausbreitenden Dieselmief gen Oberdeck zum Gruppenkuscheln hinterhergepilgert. Kurze Zeit später nahm das Schiff dann wieder Fahrt auf und steuerte den Anleger am Museumshafen Övelgönne an, die lästige Rauchfahne wohlweißlich auf der Elbe einfach stehen lassend. Sind aber auch nervig, die Dinger… während der kurzen Strecke klärte der Kapitän dann die interessierte Fahrgastschaft auch darüber auf, dass die Steuerbordmaschine den Geist aufgegeben und sich der spontanen Selbstentzündung hingegeben hat. Man möge dann doch bitte das Schiff an der nächsten Station in Ruhe (sic!) verlassen. Haben wir dann auch getan. Und anschließend eine geraucht, so auf den Schrecken. Was das Schiff kann, können wir schon lange.
War aber lustig.
]]>Schaden kann es wohl kaum, und wenn ich im Monat die 5€-Marke knacke, ist das schon mehr als ordentlich.
Okay. Im Grunde genommen bin ich schon überrascht, wenn überhaupt was ankommt
(22:35:59) Jo: Also G*** geht mir etwas auf den Keks mit seinen Computerproblemchen…
(22:36:21) Jo: Hab gerade überlegt “Ich komme mir schon vor wie eine wandelnde Treibersuchmaschine”
(22:36:30) Jo: und dann komm ich an den Rechner und was sehe ich da?
(22:37:03) Jo: Eine Mail: “Suchmaschinenwerbung folgt dir jetzt auf Twitter”. Darf ich jetzt bitte endlich paranoid werden?
Die DB sollte Wetterforscher einstellen. Mit Klimaerwärmung haben die ja jetzt hinreichend Erfahrung…
]]>Ich habe meinen Job, den ich nach der Ausbildung bei meiner Behörde angetreten hatte, an den Nagel gehängt – bzw. eigentlich nicht, der befristete Vertrag ist am Freitag vergangener Woche ausgelaufen. So war ich dann arbeitslos…
…bis Montag. Wo ich meinen neuen Job in einem IT-Systemhaus hier in der Capital City mit dem dicken B angefangen habe.
3 Tage habe ich jetzt schon erfolgreich hinter mich gebracht, also ist es Zeit für ein erstes Fazit. Oder auch nicht… egal, ich machs einfach.
Die neue Firma ist echt klasse, ein kleines, junges und sehr engagiertes Team, nette Chefs, angenehmes Arbeiten in einem modernen, hellen und vollklimatisierten(!) Büro.
Eigentlich dachte ich, da ich ja behördenbedingt von Windows-Server-Systemen und MS Exchange und so weiter genau keine Ahnung habe, gerade einmal weiß, was eine Gruppenrichtlinie sein soll und auch sonst in den industriestandard-Softwaresystemen nicht so der Überflieger bin, dass ich erstmal powerbüffeln und Schulungen besuchen müsste… Ha! Von wegen! Ins kalte Wasser haben die mich geworfen – bei 37° nicht das schlechteste
Gleich am ersten Tag mal das Nagios beackert, anschließend Gruppenrichtlinen gebastelt, dann an einer komplexen WLAN-Struktur rumgekrepelt… es rockt, auf Deutsch gesagt. Wenn ich Schwierigkeiten habe, guckt mir gleich wer über die Schulter, man hilft sich gegenseitig, wo man kann… wenn das so weiter geht, habe ich diese Woche noch meinen ersten Kundentermin.
Einfach herrlich. Ich habe jetzt schon effektiv mehr wirklich IT-bezogene Aufgaben bearbeitet und gelöst als im gesamten vergangenen Jahr – naja, dienstlich, zumindest.
Wenn die Chefs ihr OK geben, haue ich die besten Stories künftig hier im Blog raus. Deswegen kann und werde ich auch nicht verraten, wo ich jetzt arbeite und werde selbstverständlich alle Namen und identifizierenden Merkmale in den Berichten verfremden bzw. anonymisieren – aber keine Sorge, alles bleibt lesbar und hoffentlich auch lustig und informativ. Bleibt gespannt!
In der Nacht von Sonntag auf Montag musste ich nach einem hilflos-panischen Anruf einer mir wohlbekannten, etwas überalkoholisierten Person nochmal aus dem Bett auf die nächtlichen Straßen Berlins eilen, um eben jener Gestalt den eklatanten Mangel an Orientierungssinn auszugleichen und sie sicher nach Hause zu geleiten.
Nach etwa einer halben Stunde Suche, was nicht zuletzt vollkommen falscher Ortsbeschreibungen geschuldet ist, habe ich mein Zielsubjekt auch gefunden, mitsamt auf der Straße verteiltem Mageninhalt. Naja.
Die große Schwierigkeit war nun, dass ich mit meinem Moped unterwegs war (musste ja schnell gehen) und einen hochbehopften Sozius nun alles andere als gebrauchen kann. Deswegen war die einzige Alternative eben ein Taxi – gut, so weit war es zum Wohnort ja nicht.
Allerdings gestaltete es sich äußerst schwierig, die Taxifahrer zu motivieren, eine halbe Alkoholleiche sicher nach Hause zu befördern: Der erste nahm schon reißaus, nachdem er angehalten und seinen potenziellen Passagier gesehen hatte. Arschkrampe. Na gut, was solls, ist ja nicht das einzige Taxi in Berlin. Der zweite Fahrer ließ sich ja immerhin ansprechen, jedoch machte er schon bald in gebrochenstem und gefluchtem Deutsch seinen Standpunkt klar, dass er wohl wenig Interesse an Mageninhalt im Fondbereich des Taxis hat. Auch mein, sagen wir, etwas eindringlicher Hinweis auf die Beförderungspflicht seinerseits hat ihn dabei weniger interessiert. Ich hätte mir die Konzessionsnummer merken sollen…
Das dritte Taxi dann endlich, mit einem freundlichen, höflichen, wenn auch etwas resigniert wirkenden Fahrer (Nein, Sash, du nicht!) konnten wir dann auch endlich nutzen. Es ist übrigens rein verschmutzungstechnisch wenig bis gar nichts passiert…
Die Krönung habe ich dann erst gestern abend erfahren, wo mir (wieder nüchtern) berichtet wurde, dass eben jene Person bereits vor Ihrem telefonischen Hilferuf wohl schon in einem Taxi gesessen hatte. Dieser Fahrer hatte aber wohl die Chuzpe, als ein Übergebungsvorfall bevorstand, eine hilflose, stark alkoholisierte und orientierungslose Person einfach aus dem Taxi zu werfen und unerkannt in der Nacht zu verschwinden. Ich hoffe, er hat an einem Baum Feierabend gemacht…
Ich bin sehr froh zu wissen, dass es genügend ordentliche Taxifahrer gibt, die ihre Pflichten kennen und nach wie vor hilfsbereit gegen Entlohnung durch die Berliner Nacht cruisen, immer in dem Wissen, dass die nächste Tour eben auch mal unangenehm werden kann. Aber diese drei sollen von mir aus künftig in der Hölle mit kaputten, stinkenden Autos mit einem Dreizack im Hintern fahren…
]]>Schließlich kann dieses spezielle Thema ungeahnte Konsequenzen haben, wenn man nur das Falsche schreibt. Und offen gestanden, diese speziellen Konsequenzen mag ich gar nicht. Nun ist das aber ein Gebiet, was einem wirklich unter den Nägeln brennt und sicherlich die eine oder andere heiße Story hervorbringen kann – und nein, es hat nichts mit Meteorologie zu tun.
Aber warten wir doch einfach mal den morgigen Tag ab, das wird sicherlich spannend…
…habe ich eigentlich erwähnt, dass ich neuerdings, also seit genau Freitag, arbeitslos bin?
]]>Naja, am 22. Dezember postete ich ein Bild.
ABER MÜSSEN DIE DENN SO ÜBERTREIBEN?!
Mal echt jetzt, selbst das Moppedfahren im T-Shirt ist unerträglich.
]]>//UPDATE: Hat alles reibungslos geklappt. Ich habe Angst. Das war zu einfach…
]]>Mit eurer volksverhetzenden… naja, nennen wir es mal sowas Ähnliches wie scheinbare Berichterstattung, habt ihr es geschafft, dass 95% der Deutschen jetzt andauernd grottenschlechteste (Ja, diesen Pseudosuperlativ meine ich ernst) Anti-Griechen-Witze reißen wie schon vor 80 Jahren über die Juden.
Klar, die griechische Regierung hat finanzpolitisch mit dem Versuch der Bewältigung der Krise ziemlich ins Klo gegriffen, keine Frage. Aber wie sich gerade so richtig schön zeigt, sind die Deutschen Machtinhaber auch nicht gerade volksfreundlich mit ihren Sparplänen. Spätestens jetzt sollten alle Unkenrufe über die Kredite an Griechenland (Ja, Kredite! Das bedeutet, das Geld kommt auch irgendwann zurück) verstummen und jeder sollte sich an die eigene Nase fassen, bevor er die griechischen Proteste gegen die Sparmaßnahmen im Sozialbereich belächelt und beschimpft.
Das ist mittlerweile wirklich zur puren Demagogie verkommem, was Ihr Deutschen da von euch gebt. Denkt mal drüber nach…
]]>Anlässlich der Tatsache, dass er heute Geburtstag gehabt hätte (Was war das jetzt? Plusquamnichtganzperfekt?), habe ich mir die Postings zu dem Thema nochmal durchgelesen und überraschend noch einen Kommentar dazu bekommen.
Wenn ich daran zurück denke, kommen mir die Fotos eines im Hafenbecken versunkenen LKW in den Sinn, eine bedrückende, surreale Szenerie. Genau so wie die doch ziemlich emotionale Trauerfeier, der ich beiwohnen durfte. Das stimmt ja schon ziemlich trau….
Halt mal. Was soll das? Mal ganz im Ernst, ich habe ihn wirklich kaum gekannt, und das Einzige, was ich von ihm habe, sind ein paar verschwommene Erinnerungen von grauer Vorzeit, wo ich gerade gelernt habe, wie das mit diesem Gedächtnisdingsi funktioniert. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist viel mehr, dass ich auch aus diesen wenigen Erinnerungen und Geschichten seitens der Familie der festen Überzeugung bin, dass es nie und nimmer sein Wunsch gewesen sein kann, dass auch nur irgendjemand seinen Tod betrauert…
Viel eher wäre es doch richtig, sein Leben zu feiern. Ich meine, soooo kurz war es mit fast 40 Jahren nun auch nicht, außerdem kann niemand behaupten, dass er irgendwas in dieser Zeit ausgelassen hätte. Er war ein Lebemann. Sein Leben war quasi eine große Party.
Deswegen, liebe Freunde, Verwandte und Verflossene von Söhnke Knudsen: Organisiert euch. Macht eine Party. Feiert, als ob es kein Morgen gäbe.* Amüsiert euch. Das wäre sein Wunsch, und das ist die beste Ehrerbietung, die ihr ihm geben könnt.
Das ist ein Befehl.
Signed ~ Jo
*Ich werde es wohl dieses Wochenende nicht schaffen. Die Anreise wäre doch etwas weit…
…die Nummer ist angenehm rockig. @Spreeblick sagte auf Twitter: “Rümmstein”. Ich sage: HÜM!
OPA! Die griechische Nummer hat einfach mal derbe Potenzial!
…und das muss man sich heutzutage erstmal trauen… in den frühen 90ern hätte das geklappt.
heute wollen wir das Blog mal ein wenig geschäftlich nutzen.
Ich habe mir vor ca. einem Monat das HTC HD2 zugelegt, ein wirklich tolles Telefon: 1GHz Snapdragon Prozessor, 4.3″ Multi-Touchscreen, 576MB RAM, SDHC-Kartenslot… was die Harware angeht, aktuell also nur Superlative.
Für mich hat es aber leider einen doch nicht wirklich überwindbaren Haken, und der hört auf den Namen Windows Mobile 6.5.
Ursprünglich wollte ich mit der Anschaffung eines neuen Handys ja warten, bis das HTC Desire draußen war, allerdings geriet ich etwas unter Zugzwang, weil ich mit dem iPhone zunehmend Probleme mit Gesprächsabbrüchen hatte. So griff ich dann zum nächsten HighEnd-Handy, das ich im Auge hatte, eben jenes HD2. Unterm Strich eignet sich Windows Mobile aber leider nur sehr begrenzt für mich, Android wäre da wohl die absolut bessere Wahl gewesen.
Deswegen erfolgt hier jetzt der Aufruf: Wer mir ein HTC Desire anbieten kann, womöglich sogar im Tausch gegen mein praktisch neues HD2, der möge bitte über die Kommentare oder per mail an mich Kontakt mit mir aufnehmen.
Wenn es doch nur über einen Kauf möglich ist, so ließe sich da evtl. auch eine Lösung finden, allerdings wäre mir der Tausch dann doch lieber
Well, I declare this Bazar opened! Spread the word!
]]>Einzige Paranoia: Wenn einen der Geist erwischt – Welche privaten Daten fressen die dann?
]]>Das Erinnerungsvermögen eines Browsers wird mit den Begriffen Hash, Cookie und Session beschrieben.
Merkt ihr was?
]]>…war blöd. Der Gute, so gern ich ihn habe, hat es leider zeitlich und motivationstechnisch nicht so ganz auf die Reihe bekommen, zumindest hin und wieder was zu schreiben, auch wenn die Stories ja ganz niedlich waren.
Da ich der Admin und Verantwortliche für Blog und Server bin, habe ich mich mit ihm dahingehend abgesprochen, dass er das Blog einstampft und wieder zur Verfügung stellt. War eine gute Idee. Hoffe ich. Denn:
Jo & Shorty proudly present:
Shorty ist ebenfalls ein Freund und obendrein ein ehemaliger Kollege von mir, den ich vor ein paar Tagen nach langer Zeit mal wieder getroffen habe. Die Stories, die er von seiner Arbeit so erzählte, brachten mich dann auf die Frage, ob er das nicht mal verbloggen wollte. Die Antwort, dass er das eigentlich schon ne ganze Weile vorhatte, ließ mich zwei und zwei zusammenzählen (macht übrigens 5!**) und ich bot ihm kurzentschlossen das Blog bastardadmin.org an.
Jetzt bin ich mal gespannt, was daraus wird, ich hoffe, er hat etwas häufiger Zeit für die Stories. Viel Spaß beim Lesen!
* Achtung, NSFGN – Not Suitable For Grammar Nazis (Orthografie ebenso
)
** Für besonders große Werte von 2. Nerdhumor… hatte ich schon lange nicht mehr.
]]>Entschuldigt den Rant, aber ich habe ein Kaffeedefizit…
]]>Beim Lesen von Sashs Artikel “Dunkelenten” und dem damit verbundenen Link auf mich fühle ich mich natürlich zur Aufklärung verpflichtet. Also weitergelesen!
Dunkelenten waren die Enten, welche sich zunächst zu zweit in echter Flugzeugmanier über die Startbahn Straße begaben, um dann langsam wieder in die Mitte selbiger zu wandern, sich wie in Zeitlupe in Startrichtung zu positionieren und… zu warten. Klar, ohne Startfreigabe…
Als Sash sich dann gerade umgedreht hat, begann wie auf Kommando ein Formationsstart.
Gut, aber was hat das mit Dunkelenten zu tun? Ganz einfach:
Das sind eigentlich sogenannte Psi-Enten, die beim Vorbeiflug an einer Straßenlaterne eben jene wie mit einer Fernbedienung ausknipsen können. Die wurden garantiert von der US Air Force gezüchtet! Und ich meine, auf beiden Vögeln eine 23 im Gefieder gesehen zu haben! Jawohl!
Also, liebe Leute, in Weißensee gibt es jetzt zur Luftüberwachung eingesetzte Biopsychodingenswaffen. Aluhelme auf und Luftgewehre raus!
]]>Offenbar ist es mit Zubehör von Drittherstellern jetzt auch möglich, direkt vom iPad zu drucken. Und das sogar mit drahtloser Datenübertragung. Allerdings lässt wohl bisher die Bildqualität noch etwas zu wünschen übrig, man hat mir jedoch auf Anfrage versichert, dass daran noch gearbeitet wird.
Aber seht selbst…
]]>Was war eigentlich? Gute Frage.
Das Kunst bei der Medizin scheint es ja zu sein, alle möglichen unglaublich mortogenen* Ursachen für lustige Phänomene ausschließen können, ohne auf die Ursache selbst zu kommen. Respekt, in dem Krankenhaus beherrschen die ihr Fach wirklich.
Jedenfalls bin ich (eigentlich seit dem Tag meiner Einlieferung, aber gut) wieder fit und bereit für allen Blödsinn der Welt. Vorschläge? Wünsche?
*Ja dieses Wort habe ich selbst erfunden, ist aus gefälschtem Latein-Imitat und einfach genial. Danke.
]]>Allerdings muss ich aber sagen, dass meine liebste Angetraute mich hier echt gut unterstützt hat, sie hat auch dafür gesorgt, dass ich sofort in Krankenhaus eingeliefert wurde. Ich will die ganze Story hier ehrlich gesagt nicht all zu breit treten, weil da noch nichts so wirklich Hand und Fuß hat, aber an mein Hasi geht an dieser Stelle ein ganz großes:
P.S. Ich liebe dich, mein Schatz!
]]>Ich präsentiere euch die dämlichsten Suchanfragen, die zu mir geführt haben, und zwar der letzten Tage Wochen Monate Zeit:
Das ist so das strangeste, was ich im letzten Quartal finden konnte. Mehr gibt es, wenn es wieder mehr gibt.
]]>
Wikimedia Commons (Klick für Quelle)
Seien wir doch mal ehrlich – das Problem sind nicht die Rockervereine. Nach meiner Erfahrung kann man sogar in der Regel sagen: “Die tun nix, die wollen nur spielen”.
Keine Frage, der schlechte Ruf kommt natürlich nicht von ungefähr. Allerdings wird man, sobald man auch nur erwähnt, dass man jemanden kennt, der von einem gehört hat, dass er ein Buch gelesen hat über einen, der im Fernsehen einen Bericht über die Hells Angels gesehen hat, schon in eine Schublade geschoben. Wenn man nur jemanden besucht, der zufällig Nachbar der Bandidos ist, mit denen aber sonst rein gar nichts zu tun hat, ist man schon Sympathisant und wird beim Verlassen des Hauses nach dem Ausweis gefragt. Tolle Wurst. Dass die meisten Clubmitglieder ganz normale Arbeitnehmer mit 9-to-5-Job oder Unternehmer mit ehrenwerten Berufen sind, das geht natürlich im Gepolter und Getöse der Massenmedien unter, sobald ein mutmaßliches Mitglied in ein Krankenhaus eingeliefert wird, weil er beim Holzhacken nicht aufgepasst hat.
Keine Frage – dass sich auch wirklich gefährliche Leute unter den Vereinsmitgliedern befinden, die tief im Sumpf aus Prostitution, Drogen und wer weiß was noch stecken, welche auch vor Mord nicht zurückschrecken, davon bin auch ich überzeugt, die Schlagzeilen und Polizeimeldungen kommen ja nicht von ungefähr. Aber, und das geht jetzt mal an die Redaktionen sowohl der Boulevardblätter als auch “seriösen” Zeitungen und Nachrichtenmagazine: Ein bisschen mehr Differenzierung wäre schon angebracht. Nur weil jemand eine bestickte Kutte trägt, ist er noch lange kein Verbrecher.
Es liegt also auf der Hand: Nicht die Vereine sind das Problem, sondern Einzelne, die aus der Reihe tanzen und alle Anderen in den Dreck ziehen. Wie so oft…
P.S.: Falls es schon wieder in Vergessenheit geraten sein sollte: Das Bandidos-Support-Chapter, das zu den Angels gewechselt ist, stand bei den Bandidos ganz knapp vor dem Ausschluss, weil die sich eben nicht benehmen konnten und extrem aggressiv auftraten. Die sind im Endeffekt nur deshalb gewechselt, weil sie nach einem Rauswurf nicht mehr zu den Angels hätten gehen können und so allein auf weiter Flur gewesen wären.
Die Diskussion ist eröffnet. Polemische und trollige Kommentare könnt ihr gerne schreiben, ich entsorge sie dann auch bei Gelegenheit für euch…
]]>Nach der Abholung des Kaffees und kurzem Plausch mit der Belegschaft (Wahnsinnige. Alles Wahnsinnige. Aber das macht es ja gerade sympathisch.) begab ich mich auf den Weg Richtung Ostbahnhof, zum Zwecke der Nahrungsmittelergänzung durch den einen oder anderen Burger vom großen gelben Buchstaben. Etwas unheimlich fand ich allerdings, dass ich bereits auf der Leipziger Straße wieder auf den Taxifahrer traf, der mir bis zum Ostbahnhof nicht mehr von der Seite wich – nicht mal an der Tankstelle Holzmarktstraße, die von uns beiden(!) gleichzeitig(!) angesteuert(!) wurde, nur um Kippen zu holen. Muss ich nicht verstehen. Aber gut, Zufälle soll es geben, daher habe ich mir zu dem Zeitpunkt nicht all zu viel dabei gedacht…
Kaum am Ostbahnhof angekommen – wiederum zeitgleich mit diesem Stalkertaxi – ergab es sich, kaum geparkt, dass ich zum Bayrischen Platz gezwungen eingeladen wurde, auf eine nette Kippe undeinen netten Plausch mit einem anderen netten Blogger. Nette Sache. Da es erst 22 Uhr war und ich eh nicht viel zu tun hatte, begab ich mich also zurück zum Auto – den Hunger habe ich offenbar zu diesem Zeitpunkt völlig verdrängt – und wollte gerade starten, da bekam Mr. Stalk auch einen Fahrgast und fuhr los – und ich war wieder über eine
Viertelstunde gezwungen, ihm zu folgen. Un-glaub-lich.
Wie ich ihn dann schlussendlich, nachdem er seinen Fahrgast abgesetzt hatte, zur Rede gestellt habe und was dabei herausgekommen ist – und vor allem, wieviel Wahrheitsgehalt diese Story hat, erfahrt ihr übrigens drüben bei Sash.
P.S.: Ja, der Mini im Vordergrund ist – zumindest gegenwärtig – meiner. Das ist der Werkstatt-Ersatzwagen für den Audi, der wohl mindestens bis Ende nächster Woche stationär behandelt wird. Bleibt nur zu hoffen, dass es da nicht auch noch Komplikationen bei der Organbestellung oder gar der OP selbst gibt… der arme Kleine.
Warum?
Möchte jetzt jemand die Frage nochmal stellen?
P.S.: Ja, das Navi fehlt auch. Sonst nichts. Ein Glück habe ich noch des Abends mein Handy und das Portemonnaie aus dem Auto geholt…
]]>
Jetzt ist es also so weit: Seit genau jetzt (08:02) vor 25 Jahren ein weiteres Stück Mensch diese Welt betreten hat, ist ja schon ein bisschen passiert – Mauerfall, Rot-Grün, Zwei Irakkriege, Naturkatastrophen, Flugzeugabstürze, mittelmäßige Abiture, verkackte Studien, Ausbildungsabschlüsse, die einem nicht weiterhelfen…. aber insgesamt gehts mir gut.
Komisch ist, dass ich mit 25 Jahren jetzt das Gefühl habe, mit meinem Alter etwas zwischen den Stühlen zu sitzen – ich zähle mich jetzt eigentlich nicht mehr zu der Generation, die von Party zu Party zieht und nur am feiern ist, aber auf Zombitreffen Gammelfleischversammlungen Ü30-Parties kann ich jetzt nun auch wirklich noch nicht gehen. Was macht man eigentlich mit 25? Wie definiert man das?
Darüber werde ich wohl heute abend philosophieren. Da geht’s in den Knaack-Club, 25 Jahre Lebenserfahrung warten gerade darauf, mit Alkohol gemischt den übelsten Kopfschmerz des Jahrtausends zu erzeugen.
Also, wer will – Join me in Death*, ab 20h im Knaack.
*Dreist bei HIM geklaut. Emos… tss…
]]>Zum Valentinstag: Schuhe sind die besseren Blumen.
Stimmt. Sie verwelken nicht so schnell und man braucht keine Vase (Von Stilettoabsätzen jetzt mal abgesehen).
Aber ich glaube, sie schmecken nicht ganz so gut. Doch was weiß ich als Mann…
<via Sash>
]]>hth ~ Jo
]]>Angefangen hat es Donnerstag Abend. Ich wollte nur schnell einem Kumpel ein paar CD’s vorbeibringen, was leider nicht geklappt hat, weil er es nicht mehr rechtzeitig geschafft hat. Mir dies telefonisch mitzuteilen, während ich unterwegs war, fand ich ja noch ok. Blöd allerdings, dass ich während des Telefonats (Jaa, mit Freibrecheinrichtung) die Autobahnausfahrt verpasst hatte und mich so auf der A10 wiederfand. Bei Regen. Um 0 Grad.
Interessanterweise war die Straße aber nicht rutschig, also konnte ich in Ruhe weiter- bzw. zurückfahren.
Bis ich pinkeln musste.
So kam es, dass ich zum Zwecke des Entsorgens durchgelaufenen Kaffees einen Autobahnparkplatz ansteuerte. Wie ich so im Landeanflug bin, denke ich mir: “Fährste ma lieber n bisschen langsamer, wer weiß, wie gut da geräumt ist”. Nun gut, die Straße war auch dort nur nass, also etwas vorsichtiger in die Kurve, passt schon.
Denkste.
So gab ich dem Auto durch sanfte Drehung des Lenkrades den Befehl, es möge doch bitte weiter der Fahrbahn folgen. Leider widersprach das Auto in Form sturen Geradeausfahrens. Gut, dachte ich mir, lenkste eben etwas deutlicher. Neein, wir fahren rutschen einfach weiter geradeaus. Ein beherzter Tritt auf die Bremse erwies sich als eben so nutzlos wie fatal: Statt wie vorgesehen zu verzögern, grummelte mir das ABS nur irgendetwas Unverständliches entgegen, jedoch mit der eindeutigen Botschaft, absolut nicht die Absicht zu haben, die Tachonadel etwas weiter in Richtung Null zu komplimentieren.
Naja, so dachte ich mir, zum Glück hat der Winterdienst rechts an der Fahrbahn so eine hübsche Leitplanke aus Schnee und Eis aufgetürmt, die schubst mich dann doch sicherlich… nee, auch nicht.
Zum Stehen kam ich schlussendlich dann doch noch. Allerdings erst, nachdem das Auto mühelos den Schneewall überwunden, Neuschnee auf 15 Metern umgegraben, einen Leitpfosten touchiert und nochmal 10 Meter Maschendrahtzaun flachgelegt hatte. Dass ich natürlich weder vor, noch zurück kam, brauche ich an dieser Stelle wohl genau so wenig zu erwähnen wie die Tatsache, dass aufgrund der statt Asphalt als Straßenbelag verwendeten kleinen Pflastersteine die Straße als eintrittspflichtige Eisbahn mit Schlittschuhpflicht durchging. Und dass das Salzstreufahrzeug ungefähr eine Stunde nach mir diese Kurve passierte…
Bilanz dieses Ausritts in die Botanik: Stoßstange im Eimer. Rechter Kotflügel verbeulter als Orangenhaut. Radhausverkleidung zerfetzt. Nebelscheinwerfer rechts rausgebrochen. Beifahrertür ordentlich gekratzt und angedellt. Beule im rechten Kotflügel hinten. Jo: wohlauf und unverletzt, aber drastisch geknickt.
Zu allem Überfluss habe ich das Parkhausticket am Freitag auch unmittelbar nach dem Zahlen eines Parkticketverlustes (Dreifacher Tageshöchstsatz) wiedergefunden. Aber direkt danach. Kacke!
Natürlich war es auf den Freitagmittag dann nicht mehr möglich, eine brauchbare Werkstatt, die der Versicherung genehm war, zu ermitteln. Sprich: Nix Ersatzwagen, und erst recht nix Tropical Islands am Wochenende.
Wenigstens hatte ich so mal ne Ausrede und einen Grund, in die Bar zu gehen und mich volllaufen zu lassen…
P.S.: Die Rückfahrt von der Bar mit Sash war allerdings wirklich nett. Und Rosa Mäuse bunte Nagetiere sind wirklich ein kritisches Thema…
Ein Vögelchen hat mir aber geflüstert, dass es in solcherlei Hinsicht im März wieder spannend werden dürfte. Na mal sehen…
Dass man das wohl auch als indirekte Bestätigung, dass da was im Busch ist, werten kann, sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein. Das war es für die Betreiber von Valleywag auch – und schenken ihnen immerhin die DVD “Legally Blonde 2″, ein Steakmesserset und einen 25€ Zune Marketplace (sic!)-Gutschein.
Epic Win für Valleywag, wenn ihr mich fragt.
Jaja, das Alter…
1. “Drugfile”
Meine bessere Hälfte suchte gerade auf meinem USB-Stick eine bestimmte Datei. Dabei kam sie auch an einem Ordner vorbei, wo ich diverse Dinge aufbewahre, so zum Beispiel den (sogar von ihr selbst erstellten!) Gutschein für das Schwiegermonster die Schwiegermutter. Es handelt sich dabei sozusagen um ein Drei-Gänge-Menü à la carte. Der Dateiname ist daher naheliegenderweise “Menü Anja Weihnachten.doc”.
Welche Drogen sie gerade im Blut hatte, weiß ich leider nicht, aber sie war schon etwas verwundert, als sie plötzlich “Marihuana Weihnachten.doc” las…
2. “Promi-Shampoo”
Zum Haarewaschen schwört meine Freundin auf Pflegespülungen – klar, lange Haare sind anspruchsvoll. Für Glätte und Glanz sind einigen dieser Spülungen aber Silikone beigemengt, was sie nun wieder so gar nicht haben kann. Von mir aus, ich wasche mir meine Haare einfach, ich kenne mich da nicht so aus.
Darum war ich auch nur mäßig verwirrt, als ich auf einer dieser Flaschen “Ohne Stil-Ikone” las…
Schon bald werden (mit Sicherheit!) weitere solcher Freud’schen Fehlleistungen hier zu lesen sein. Ob ihr nun wollt, oder nicht…
]]>Das erklärte mir die Organisatorin in einer Mail. Offenbar soll unter anderem die Bild-Zeitung Wind von der Aktion bekommen haben. Gerade denen sollte der Flashmob nicht zum Fraß vorgeworfen werden, weshalb sehr kurzfristig der Treffpunkt noch geändert wurde – was leider praktisch keiner mitbekommen hat, weil die Mail nur an diejenigen rausging, die sich verbindlich für die Aktion angemeldet haben. Hmpf, Toll.
Klar, im Endeffekt war die Entscheidung okay, denn ein bisschen public attention ist ja gut und schön, aber die fetten Kameras und Unmengen an Fotografen, die alle nackte Mädchenbeine fotografieren wollten auf eine nette Story hofften, hätten den Deckmantel der Verschwiegenheit mehr durchlöchert als Holzwürmer einen Schrank von 1790. damit war natürlich jeglicher Überraschungseffekt passé und die Aktion so nicht mehr durchführbar. Deshalb der folgende Kommentar meinerseits besonders an die Leute vom rot-weißen Revolverblatt:
hth ~ Jo
]]>Das bedeutet, gelegentliche Videoeinspieler Winkel‘scher Machart werden demnächst in diesem Blog Einzug halten. Einweihen möchte ich das Gerätchen mit einem Paukenschlag in Form eines Videos zum “Global NoPants Subway Ride 2010″ in Berlin, nähere Infos gibbet hier.
Ich hoffe nur, dass YouTube das Schlüpferfilmchen dann nicht als Pr0n kennzeichnet…
]]>Ein stressarmes Fest wüscht
~ Jo
]]>
]]>Ich habe besonders in der Anfangszeit meiner Ausbildung viel Zeit im First-Level-Support verbracht. Wenn man also Ansprechpartner für ca. 2000 LUser ist, hört man schon ein paar Stories, die für neue Bissspuren im Schreibtisch suchen. Leider ist es so, dass einem manchmal wirklich alle Vorurteile bestätigt werden. So bin ich schon sowohl für einen abgebrochenen Kaffeetassenhalter ausgerückt als auch schier verzweifelt, weil die Dame am Telefon stock und steif auf die Frage “Was steht denn auf Ihrem Monitor?” mit Ein Teddybärchen von meiner Tochter. Wieso, ist das wichhtig?” geantwortet hat. Auch schon legendär ist es, wenn angeblich “der Monitor defekt” ist, und er auf wundersame Weise wieder funktioniert wenn man entweder das Kabel wieder einstöpselt oder ihn einfach mal “aus-”schaltet…
Dumm war allerdings die Geschichte meiner eigenen Kurzsichtigkeit.
Ein Drucker sollte getauscht werden, weil er trotz neuem Toner große weiße Streifen statt Text auf dem Papier hinterließ.
Ich musste extra einen neuen Drucker aus dem Lager zum Auto wuchten, damit bis zur Außenstelle in Potsdam und mich dreimal ver- fahren, besagten (verdammt schweren) Laserdrucker ungelogen einmal quer durch die komplette Außenstelle karren, um dann auf die Idee zu kommen, den “alten” Drucker nochmal unter die Lupe zu nehmen. Also, die Fehlerbeschreibung stimmte, die Testseite enthielt einen riesigen weißen Streifen, gesäumt von Textfragmentleichen wie eine Brandenburgische Allee. Nachdem ich aber aus der (neuen) Tonerkartusche den Sicherheitsstreifen, der das Herausrieseln des Toners verhindert, entfernt habe, wurde mir recht schlagartig klar, dass ich den neuen, sauschweren Drucker wieder zurückschleppen durfte…
Un wie der eine Neuazubi es geschafft hat, drei nagelneue Rechner in Folge über den Jordan zu schicken, erzähle ich das nächste Mal….
]]>Naja, wenigstens haben sie den Dräggsaque. Niemand beklaut / überfällt / verletzt / wasauchimmert Blogger ohne Konsequenzen. Denn wir sind teh Interwebs! Wir haben die Macht der Masse. Klingt pathetisch? Ist es auch. Aber das ist uns zum Glück egal!
Genauso weiß ich, dass das nix mit dem Bloggen, den Bloggern oder sonstwie dem Internet zu tun hat. Aber wen interessiert’s? Bei der “Bild”-Zeitung klappt das seit Jahrzehnten…
]]>Mea Culpa!
]]>…nicht, dass auf einmal die Chinesen kommen und Silberjodid in die Rechenzentren pusten…
]]>Vorteil ist, dass ich ein berufliches bzw. finanzielles Sicherheitsnetz hätte, auf das ich im Falle eines Jobverlusts relativ schnell und problemlos (in Berlin jedenfalls, soweit ich bisher gehört habe) eine Beschäftigung bekommen könnte, so dass ich wahrscheinlich nicht mal Hartz IV beantragen müsste und zumindest ein gewisses Basiseinkommen hätte. Nicht bombastisch viel, aber immerhin.
Vorteil ist auch, dass ich mir für den Fall, dass ich doch ein Studium anfange, mir wenigstens keine Sorgen um die Finanzierung machen müsste. Tagsüber Uni / FH, abends bzw. wochenends Droschke fahren und am Stand lernen.
Dicker Nachteil: Es wäre zeit- und zunächst relativ kostenintensiv. Knapp 600 € muss man im Verlauf der Ausbildun investieren. Bei bestandener Prüfung bekommt man zwar bei einigen integrierten Unternehmen das Geld wieder, vorgestreckt werden muss es aber dennoch. Außerdem muss man sich im Gegenzug für einen gewissen Zeitraum (je nachdem, meist zw. 1 und zwei Jahre) für dieses Unternehmen verpflichten, die jeweiligen Modalitäten sind da aber von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Die Einen wollen eine gewisse Anzahl an Schichten pro Monat sehen, die Anderen wieder einen Mindestumsatz pro Schicht.
Ich habe mir aber bereits von ein paar Unternehmen Informationen eingeholt, wenn mir aber noch jemand Empfehlungen aussprechen kann, immer her damit!
Vielleicht mutiert dieses Blog dann ja zu “Yet another taxi Blog” oder sowas…
–snip–
Daher weiss ich (inzwischen) auch, dass sich Donnerstag Abend in Berlin Prenzlauer Berg, ein paar hundert Meter von meiner Wohnung entfernt, ein halbes Dutzend Trolle trafen, vermutlich, um Trolldinge zu besprechen. Irgendwann klingelte es mitten in der Nacht zwischen zwölf und ein Uhr an meiner Tür Sturm. An der Gegensprechanlage gaben sich die Klingler als Mitglieder des Trollforums zu erkennen. Aus dem Fenster schauend konnte ich fünf Gestalten ausmachen. Eine davon entfernte sich nach kurzer Zeit. Öffnen wollte ich zunächst nicht, was die Trollpersonen offenbar etwas erboste; sie sahen sich gezwungen, bei sämtlichen Nachbarn zu klingeln. Als sie nach einer guten Viertelstunde noch immer nicht gegangen waren – man weiss aus dem Internetalltag, dass fehlende Hartnäckigkeit eher nicht zu den Schwächen des Trolls an sich gehört – entschloss ich mich auch aus einem Forschungsinteresse heraus zur Konfrontation und ging herunter, und zwar mit einem Fotohandy bewaffnet.
–/snip–
Den ganzen Artikel gibt es hier: http://j.mp/trollforschung
(Textausschnitt mit freundlicher Genehmigung und ohne Abmahnung von Sascha Lobo himself)
]]>…eh ichs vergesse: <via>
]]>
Das Hauptziel ist und bleibt natürlich eine Vollzeitanstellung als $cool_IT_guy in $firma. Jedoch habe ich bisher “nur” die abgeschlossene Berufsausbildung mit nem Abschluss von “fast” 2 und zu wenig Arbeitserfahrung - zumindest in den Augen der Personalchefs, als dass ich ein ernstzunehmender Mitarbeiter sein könnte. Pah, denken DIE!
Damit ich aber auch auf dem Papier genügend Qualifikation für die richtig coolen Jobs nachweisen kann, gibt es eigentlich nur eins: Rosenverkäufer oder gar Sklaventreiber*.
Ideal wäre insofern eigentlich ein sog. duales Studium. Das heißt, man studiert fleißig an einer Fachhochschule bzw. Berufsakademie zum Beispiel Wirtschaftsinformatik, Informatik oder auch Verwaltungsinformatik und geht nebenher oder zwischendurch das Gelernte direkt in einem Betrieb anwenden. Von der Sache her wie die duale Ausbildung, nur mit etas höheren Ansprüchen. Das Ganze dauert dann üblicherweise 3 (Bachelor) oder 5 (mit Master) Jahre und am Ende hat man entweder gleich einen guten Vollzeitjob oder eine verdammt gute Qualifikation. Praktisch also wie die Ausbildung, nur auf Hochschulniveau. Problematisch für mich ist allerdings mein eher mieses Abi und die damit verbundene Abneigung der Unternehmen, bei denen man sich auf einen Arbeits- und Studienplatz bewirbt. Die vorher abgeschlossene Ausbildung scheint da nicht viel zu bringen…
Die Alternative wäre ein klassiches, also vollschulisches Studium an einer Fachhochschule oder Universität. Problematisch ist dabei natürlich, dass man neben den locker 40-60 Stunden Unikram auch noch arbeiten gehen muss, um sich das karge Bafög aufzubessern oder gar den gesamten Lebensunterhalt zu finanzieren. Vorteilhaft ist natürlich, dass man sich mit kleineren Projekten (z.B. Webdesign, Onlineshop-Erstellung, hier und da nen Server aufsetzen…) schon nach kurzer Zeit ein ordentliches Zubrot verdienen kann, außerdem werden Praktika teilweise durchaus gut bezahlt. Studium und Job allerdings unter einen Hut zu bekommen ist eine echte Belastung. Allerdings ist es hier in meinem Fall deutlich einfacher, einen Studienplatz zu bekommen. Tip: Zum Sommersemester bewerben, da hier weniger bis gar keine Abiturienten sich mitbewerben. Das drückt den NC bzw. die Wartesemester!
Was übrigens auch gerne gemacht wird, um sich ein Studium zu finanzieren, ist Taxifahren. Allerdings sollte man so rechtzeitig wie möglich mit der Ausbildung beginnen, nicht selten brauchen die Anwärter über 9 Monate und länger, bis sie den begehrten P-Schein und die Ortskundeprüfung für Berlin geschafft haben oder endlich merken, dass sie es doch nicht packen. Allerdings hat man dadurch am Ende den Vorteil, dass man, sollte man irgendwann wieder in die Arbeitslosigkeit abrutschen, immer etwas in der Hinterhand hat: Taxifahrer finden eigentlich immer einen Job. Zudem wird die Ausbildung von vielen in Unternehmen integrierten Taxischulen finanziert, wenn man sich anschließend für eine gewisse Zeit (meist so 1,5 bis 2 Jahre) verpflichtet. Finde ich persönlich natürlich auch interessant, kann aber u. U. zu einem Schlaf- und Lerndefizit führen, zumal die Fahrerei nicht gerade das ganz große Geld bringt, schon gar nicht in Berlin. Bedeutet also viel Arbeit für wenig Geld. Aber wenigstens kann man im Sitzen und an der frischen Luft arbeiten…
Das sind Dinge, die mich momentan beschäftigen. Wer mir mit der Entscheidung noch etwas behilflich sein kann und möchte, möge dies in den Kommentaren bitte gerne tun. Ich bin für Tips und Ratschläge dankbar. Jedenfalls hoffe ich, dass sich vielleicht der Eine oder Andere mit dem gleichen Problem (“Was tun nach der Ausbildung?”) hierher verirrt und so vielleicht ein paar gute Ideen mitnehmen kann.
*Für die, die meinen Humor auch nicht so ganz verstehen: Bachelor und Master! Diplom gibts ja quasi gar nicht mehr :-/
]]>die Idee, Protest gegen abmahnwahnsinnige Unternehmen per Google SideWiki zu organisieren, ist ja an sich eine ganz nette Idee, scheitert aber leider daran, dass man dafür
Gute Idee, scheiße umgesetzt. Nochmal bitte…
]]>…und alle so: Yeaahh!
Und ihr so?
Ausgiebig frühstücken oder unterwegs was reinwürgen? Brathähnchen oder Broiler? Wie gestaltet sich euer Montagmorgen?
]]>Dass einfach nichts wirklich blogbares passiert. Allerdings – wenn ich Glück habe, dürfte sich das im Verlaufe dieser Woche ändern. Bleibt gespannt, bald gehts wieder weiter…
]]>Entweder, oder! Ich mag solche halbe Sachen nicht. Besonders, weil ich ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich jetzt zum Arzt gehen und mich krankschreiben lassen würde.
Kann mich also mal bitte jemand mit Schweinegrippe infizieren? Die ist bei weitem nicht so wild wie andere Viren, die gerade grassieren und sind wenigstens ein triftiger Grund der Arbeit fernzubleiben, so dass ich kein schlechtes Gewissen haben müsste. Manno!
]]>Ich werde berichten.
Ich brauche eine Kamera.
MC Winkel, leihen Sie mir die Ihre?
]]>…und alle Anderen, die ich jetzt in meiner absolut undankbaren Art und Weise vergessen habe. Und Martin Semmelrogge.
]]>Stellt sich nur noch die Frage – Wie mache ich daraus einen sinnvollen Blogpost?
Nett jedenfalls hier. Nachdem ich einen der letzten freien Plätze neben Jeriko von spreeblick erkämpft habe, musste ich diesen auf freiwilliger Basis wieder räumen – Herr Erdge Schoss, welcher noch drei freie Plätze auf dem Bühnensofa zu vergeben hatte, bat mich auf selbige, nachdem auf absolut unerklärliche Weise mein Arm zögerlich gen Decke erhob. Faszinierend…
<snip, akku war leer>
Die recht undankbare Rolle des Icebreakers musste durfte FrauvonWelt spielen, was sie recht souverän gemeistert hat. Als der Grob dann die Bühne betrat, musste ich wegtreten, um auszutreten. Da ich mich nicht unhöflicherweise wieder durch die Massen im mittlerweile völlig überfüllten und sauerstoffverdrängten Raum kämpfen wollte, verpasste ich seine Lesung und die des Taubenvergraemers leider und konnte leider erst bei der Rampensau MC Winkel wieder kraftvoll zuhören.
Den krönenden Abschluss fand der offizielle Teil des Abends dann mit etwas Gesang vom Herrn Erdge Schoss, der Verlauf des weiteren Abends wird sich wohl auf whudat.de dokumentiert finden. Respect Homies, ich hab euch gesaved!*
Übrigens darf ich mich auch rühmen, mit Sascha Lobo per du zu sein…
…und alle so: “Yeaahh”!
*an MC und Gürtel, ihr wisst schon, was gemeint ist (Semmelrogge-Style!)
]]>Hallo,
zunächst einmal: ich bin ein großer Fan deines Blogs! Ich habe alle Artikel durchgelesen und teils herzlich gelacht!
Jetzt zu maeiner Frage: Ich betreue ein jugens Unternehmen so netztechnisch, und wollte Fragen, ob du für einen Gegenlink in uneersen Referenzen vielleicht auf unsere Seite (http://randomjo.net/) verlinken und eine kurze Rezension darüber schreiben könntest?
vielen Dank schon mal,
XXX
Nein.
]]>
<via>
]]>Bilder hier: http://twitpic.com/photos/randomjo
]]>
…und alle so: Yeaahh!
*gnihihi*
]]>Mein Tipp daher an alle, die auch weiterhin auf Demos gehen wollen: Vorher Videokameras und Fotohandys etc. einpacken und die Chaoten Ordnungshüter zurückfilmen. Je mehr Leute das machen, desto weniger können die dagegen vorgehen und desto mehr gelangt im Zweifel an die Öffentlichkeit.
Und wir wissen ja alle, wie die “Bild”-Zeitung sich über Sensationsvideos freut, oder?
So. Wann ist Monatsanfang? Ich brauce dringend eine Digicam…
]]>Es war wohl religiöser Wahn, der einen Geistlichen dazu trieb, eine Passagiermaschine zu kapern. Er verlangte ein Gespräch mit Mexikos Staatschef Calderon, um ihn über seine göttlichen Offenbarungen zu informieren.
Quelle: http://www.netzeitung.de/vermischtes/1457959.html
Diese verfluchten Islamisten mit ihren Flugzeugentfü… was? war gar keiner? War ein Christ? Na toll, wo bekommen wir jetzt auf die Schnelle ein neues Feindbild her?!
]]>]]>Jaa, das… öööh…läuuuuft!
Ich hoffe, dass alles klappt…
]]>Menschen auf der ganzen Welt kommen täglich mit einer extrem gefährlichen Chemikalie in Kontakt. Ihr pures Vorhandensein stellt eine ernstzunehmende Gefahr für das Leben dar. Die Rede ist von Hydroxylsäure bzw. DHMO!
Hier ein snip aus der Wikipedia zur Verdeutlichung der Gefahren:
Dihydrogen-Monoxid birgt unter anderem folgende Gefahren:
- Auch als ‚Hydroxylsäure‘ bekannt, ist es ein Hauptbestandteil von saurem Regen;
- Es trägt zur Bodenerosion bei;
- Es trägt zum Treibhauseffekt bei;
- Es beschleunigt Korrosion und den Ausfall elektrischer Einrichtungen;
- Übermäßige Einnahme kann zu verschiedenen unerwünschten Auswirkungen führen;
- Längerer Kontakt mit seinem festen Zustand bewirkt schwere Gewebeschäden;
- Einatmen, auch in kleinen Mengen, kann zum Tode führen;
- Sein gasförmiger Zustand kann schwere Verbrennungen hervorrufen;
- Es wurde in den Tumoren von Krebspatienten im Endstadium entdeckt;
- Für nach diesem Stoff Süchtige führt ein Entzug den sicheren Tod innerhalb von 168 Stunden herbei;
Ungeachtet dieser schwerwiegenden Gefahren halten Regierung und Konzerne dennoch an dem verbreiteten Einsatz fest.
Um dieser verbreiteten Gefahr entgegenzutreten, muss eine Partei an die Macht, die es aufgrund ihrer Kompetenzen versteht, die richtigen Leute zur Bekämpfung dieser Pest ins Amt zu bringen. Welche das ist…
…ja, das weiß ich eigentlich auch nicht so genau.
//UPDATE: Soeben habe ich von einer Studie der WHO erfahren, die besagt, dass mittlerweile über 70% der Erdoberfläche so stark mit dieser Substanz kontaminiert sind, dass menschliches Leben dort nicht möglich ist. Die Gefahr ist akut, setzt euch zur Wehr!
]]>Für die wenigen, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Captcha steht für “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart” und ist in diesem Fall nichts anderes als dieses nervige, kleine Bildchen mit bekloppt verdrehten, bunten Buchstaben und Zahlen drauf. Ich hoffe ja, dass ich damit das Spamaufkommen reduzieren kann, sonst wirds echt schwierig, “richtige” Kommentare aus dem Spamsee zu fischen…
]]>Beginnen wir doch mal mit einem Blogklassiker. Hier sind die Top-10 der beklopptesten Google-Suchebegriffe, die zu meinem Blog führten:
10. pink eye
klingt ungesund. Geh zum Augenarzt.
9. windows mail fehler
Was soll ich sagen – Gut erkannt! Windows Mail ist einfach ein Fehler
8. abzocken für anfänger
Ich würde sagen, ebay ist ein guter Ort, um damit anzufangen…
7. nervöses Zittern
vielleicht solltest du weniger…
6. koffeintabletten
…nehmen.
5. rechschreibung
Fast richtig. In so einem Fall nennt man das “Brechschreibung”
4. darauffolgenden Freitag
ja? watt is dann? nu sach…
3. kalauer dieses
Manche Suchanfragen spotten wirklich jedweder Beschreibung. Echt jetz…
2. was guckst du grammatik
Na guck isch Grammatik weil will isch in mein 3er einbaun! (neeneenee…)
…und mein absoluter Favorit:
1. gaga gugu tralafiti oder was
Was zum Geier hat wiefelspütz auf meinem Blog gesucht?
Ich hoffe, das war mal ein würdiger Wiedereintritt in die Blogosphäre. See you soon…
]]>Jo. “Mission accomplished! Over and out!”
…und wieder was abgehakt.
]]>mittlerweile wissen wir, so glaube ich, ALLE, dass Michael Jackson tot ist. Und wir wissen auch ALLE, dass das irgendwo
P.S.: Den Feed gibts übrigens hier.
]]>Und es kam eine lange Dürre.
Dass dies aber noch besser geht, bewies der Onkel des letzten Freitagstexters, Jörn, mit jenem prosaischen Kleinod:
Maßregelung in der Kindererziehung falsch verstanden: Es heißt OHREN lang ziehen….
Nun aber spannen wir Sie nicht länger auf die Folter. Der dieswöchige Freitagstexter geht unter großem Trommelgewirbel und Lichtspektakel an:

…
…
*zirp… zirp…*
Tatsächlich. Robs Modetipp für diese Woche hat das Rennen gemacht!
Nun ist es erwiesen: Schwarz lässt Sie wirklich schlanker erscheinen…
So sei es nun, dass wir uns also kommenden Freitag im Rob|Log wieder zusammenfinden und abermals die Rhetorik aus dem Gehege lassen. Bis dann!
]]>
Der Freitagstexter darf dank Onkel Schaarsen wieder Neuland in der Netzwelt betreten! Alle, die das Spiel schon kennen, dürfen jetzt zum Bild scrollen und loskommentieren, viel Spaß! Für den Rest:
Freitäglich veranstaltet der Gewinner der Vorwoche in seinem Blog den “Freitagstexter”. Bis zum darauf folgenden Mittwoch gilt es, zum geposteten Bild der/die/das lustigste Bildunterüberzwischenquerdrüberdahinterschrift, Kommentar, Zitat, Gedicht, Lied, Roman etc. zu erdenken und in den Kommentaren zu verewigen. Der Gewinner richtet am darauffolgenden Freitag in seinem Eigenheim Eigenblog einen neuen Freitagstexter aus und alles nimmt seinen neuerlichen Gang.
Nun, wortreich ist er angekündigt, nun folgt der Freitagstexter (Quelle):
]]>Ich glaube, die geplante DNS-Sperre von den Laien im Familienministerium hat mit dem eines gemein: Beides ist der hinterletzte Schwachsinn, aber mit der Aussage renne ich ja offene Türen ein, die Unwirksamkeit eines DNS-Poisoning ist allgemein bekannt. Und dass die wirksamste Bekämpfung dieses kleinen Teil-”Marktes” der KiPo-”Industrie” wohl im Takedown der entsprechenden Server und der standrechtlichen Erschießung Verurteilung derer Betreiber zu suchen ist, wohl auch. Nichtsdestotrotz möchte ich für alle ob der Aufregung etwas Verwirrten die dinge noch mal klarstellen:
Allerdings kann ich den Schritt bzw. seine Intention bis zu einem gewissen Grade nachvollziehen: Leute, die regelmäßig diese Server besuchen, werden dies sicherlich über die zugewiesene Domain machen. Wenn nun aber plötzlich die Domain auf die zugriffsprotokollierte Stoppseite umgeleitet wird, werden sicherlich einige “Stammgäste” ins Netz des BKA gehen, welches somit für weitere Ermittlungen einen begründeten Anfangsverdacht hätte.
Riesenprobleme dabei:
Dabei liegt die Lösung doch so nah!
Warum bastelt man zur Bekämpfung des Problems (Runde Tasse) nicht eine Variante von Schäubles Bundestrojaner (Runder Beutel), anstatt die Tasse das Problem zu verschleiern, damit man nicht mehr hinsehen muss? War doch eh geplant, das Ding zur Strafverfolgung einzusetzen, und nicht nur zur Terrorismusbekämpfung, was anderes kann mir keiner erzählen.
Was meint ihr dazu?
]]>Aber mal ein paar Krönungen, die ich nicht auf Anhieb niederschrub:
Gut, teilweise konnte ichs mir wieder herleiten und aus dem IT-Handbuch herausmeißeln (offizielles Prüfungslehrbuch, darf man nutzen. Nicht dass es heißt, Klein-Jo bescheißt mal wieder. Diesmal nicht, meine Herren, diesmal nicht!), aber manche Sachen kann man nur noch raten, wenn man die Musterlösungen vergangener IHK-Prüfungen im Kopf hat, die, so denke ich, keines weiteren Kommentares bedürfen. *HUUUSTdämlichHUUUSTHUST*
Gut, für echte Nerds, Geeks und sonstigen Informatiker (Wirschaftsinformatiker ausgenommen. Vergesst es, Leute, ihr habts nicht drauf!) sollte das kein Problem darstellen… oder doch?
wer als erster alle Lösungen richtig(!) reinkommentiert oder hertrackbackt, bekommt die blecherne Nerdistenwandermedaille der Metaphorie am WLAN-Kabel-Bande.
]]>Angesichts der “zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet” fragte sich die Ministerin auch, ob beispielsweise eine stärkere Regulierung des Netzes erforderlich ist. So werde es die Politik sicher “die nächsten Jahre beschäftigen”, was aus den geplanten Sperren kinderpornographischer Seiten “folgen wird”, schloss sie eine Ausweitung auf illegale Angebote geschützter Werke zumindest nicht komplett aus. Eventuell sinnvoll sei zudem eine “partielle Einschränkung der Anonymität im Internet”, um etwa “Schüler in Chat-Räumen” besser zu schützen.
via heise.de bzw. dem fiesen Admin
]]>
Klick macht groß
In lauter Trauer…
An dieser Stelle sei nochmal auf die ePetition beim Bundestag hingewiesen. Leute, das ist wichtig. Mach bitte mit:
]]>Just my two cents ~ Jo
]]>Ab sofort bekommen “normale” Leser nur noch kurze Einführungsabschnitte für die Artikel zu lesen. Um die vollständigen Posts zu lesen,…muss man sich künftig anmelden. Für eine solche Premium-Membership werden künftig 8,99€ pro Monat fällig. Wie gesagt, natürlich einzig und allein, um die Serverkosten zu decken und mir genug Stoff für diverse Urlaubsberichtsartikel zu liefern.
Bis ich die technischen Voraussetzungen für das Lastschrift-Einzugsverfahren geschaffen habe, müssen die Anmeldungen per Mail mit folgenden Daten vollzogen werden:
Erfahrene und altgediente Blogkommentatoren werden sich von solchen minimalen Einschränkungen ja sicherlich nicht abschrecken lassen, und Neulinge sind bekanntlich für Neuerungen häufig offen.
Dann soweit erstmal frohes scheffeln Schaffen, liebe Leute!
]]>Wenn Plattenläden ja jetzt wegen den ganzen Raubkopierern Musikpiraten Musikdownloads bald alle Pleite gehen, warum stellt man dann nicht – so voll innovativ und so – einfach Terminals in den Laden, die gegen eine geringe Gebühr oder sogar kostenlos die gerade gekaufte CD als MP3 rippen und per USB gleich auf den Player kopieren? Unterwegs hört man sowieso am ehesten Musik, und Tragbare CD-Player sind ein wenig aus der Mode…
Diese Geschäftsidee steht unter CC – Kopieren und gewerbliche Verwendung nur erlaubt, wenn der Autor (ich) bei jeder Benutzung erwähnt wird :P
]]>100 wurde das welt - Und 100 ist auch die Zahl der Kopftischhandlungen, die ich ob dieser Grammatik durchführen musste.
abzocke mit arbeitsstellen - Wusste gar nicht, dass das geht. Aber wer ist auch so dämlich, die zu kaufen…
beule nach hörsturz – na ein Glück nicht das Auge gebrochen…
email werbung blog – Klingt, als suchst du einen Viagrablogger. HAM WA NICH!*
expertenmeinungen zum betriebssystem vista – besonders toll an diesem System ist der Konsolenbefehl “format c:” (ohne anführungszeichen
)
roller simmeringe defekt – Schon die Vergaserumlaufschlumpfe getauscht und das Wälzlager aufgefüllt? Oder die Kolbenfresser wieder nicht gefüttert?
schrieb oder schrub – Lass am besten einfach beides sein…
was ist twiitern – Das ist falsche Rechtschreibung auf 140 Zeichen
was mache ich eigentlich auf dieser welt – Vielleicht ist dein eigentlicher Heimatplanet Krypton explodiert und deine Eltern haben dich im letzten Moment mit einer Raumkapsel zur Erde geschossen. Stürz dich doch einfach von einer Brücke, wenn du überlebst, weißt du Bescheid. Wenn nicht, ist’s eigentlich auch egal.
windows seven verschwörung – Oh ja, kenn ich. Angeblich gibt es in Redmond eine Firma, die versucht, mit einem neuen Betriebssystem die Weltherrschaft an sich zu reißen… ach nee. Haben die ja schon.
(Nachtrag) will mehr spam – den hab ich ja ganz vergessen. Ist aber kein Problem, ich kann dir gerne den gesamten Inhalt meines Spamordners zukommen lassen. Adresse?
Na, bei den Hirnknoten vom Februar will ich gar nicht wissen, was im bisher so nasskalten März den ganzen volldigitalisierten IQ-Amöben noch so durch den zerebralen Hohlraum fliegt…
*soll Berlin nicht eigentlich freundlicher werden? Ach egal…
]]>
Vor 15 Minuten war ich noch todmüde, trotz drei Tassen starken Sekretariatskaffees. Jetzt, nach der Einnahme einer 200mg-Tablette und einer halben Flasche der Coca-Cola-Spezi-Variante, kann ich die Füße nicht mehr stillhalten, raste aus, weil ich nicht genug zu tun habe und kann gleichzeitig bloggen, Musik hören, mit den Beinen wackeln, arbeiten*, Gegenstände umwerfen und mich mit Kollegen unterhalten. Und völlig durchdrehen.
Aber ich bin nicht mehr müde. sehr schön. ich bin gespannt, wie lange die Wirkung anhält…
*Eingeweihte wissen, was für eine Leistung es ist, das auch noch gleichzeitig mit den anderen Dingen zu tun!
Update/15:24
Die Wirkung laässt rapide nach, bin wieder genau so müde und lethargisch wie vorher…
]]>Heute: Songtitel-Mashupping
Ein Trend aus dem Bereich Denksport. Es ist denkbar einfach und doch einfach denkbar (oder anders herum, je nach Bekömmlichkeit):
Fazit des Wochenendes:
Eine wirklich gut erklärte, grafisch wie sonst stilistisch auch im Per-Anhalter-durch-die-Galaxis-Stil gehaltene Visualisierung der Finanzkrise, bzw. wie alles seinen Anfang nahm. Jetzt versteh sogar ich das…
]]>So hab ich mir das mit dem Traffic seinerzeit eigentlich nicht vorgestellt. Wenn schon viele Leute auf dieses Blog stoßen, dann doch bitte wegen des Blogs und nicht wegen eines verlinkten Cartoons, der nicht aus meiner Feder stammt. Böses Google! Böses SEO!
]]>Ich hoffe, du kommst bald wieder auf die Beine. Das einen der Tod einer geliebten Person umhaut, steht völlig außer Frage, aber du schaffst das schon. Mein ernst gemeintes, aufrichtiges Beileid dir und deiner Familie!
Mir stellt sich gerade die Frage, was wohl wäre, wenn einer meiner nächsten Verwandten plötzlich sterben würde… aber ich glaube, auf sowas kann man sich nicht vorbereiten. Das wäre ein seelischer Schuss direkt in die Schulter. Man überlebt es, aber irgendwie ist trotzdem nichts wie vorher…
Ich glaube, da denke ich lieber nicht drüber nach.
]]>Warum ichs dann gleich off nehme? Weil ich’s kann!
]]>Aber im Ernst, es hätte besser laufen können. Vor 12 war die Party sogar recht angenehm – nette Leute, gutes Essen (The Chili was pikant!) und inssgesamt eine angenehme Stimmung. Nach der 0-Uhr-Ballerei jedoch kippte das Ganze. Die vorher schon bestehenden Grüppchen waren der Gastgeberin ein den meisten Leuten unerfindlicher Dorn im Auge, ein Freund bekam nen Hörsturz, ich merkte, das der Schädel eines anderen Kumpels wohl doch dicker war als meiner (Mir fiel seine Beule am Schädel auf, dicht gefolgt von der Platzwunde an meinem Auge) und insgesamt war die Laune, spätestens nach der Lallerei Meckerei der Gastgeberin, man möge sich doch bitte endlich zu den anderen setzen, doch eher am abnehmen. Was unter Umständen aber auch daran liegen mag, dass wir uns nicht unbedingt ihrer recht heftig schallwellenemittierenden Diskussion mit ihrem Freund aussetzen wollten.
Nun gut, man ist ja ein guter Gast, und so begaben wir uns zu der inzwischen leicht geschrumpften anderen Gruppe, wo allerdings der Geräuschpegel weniger durch gute Unterhaltung, als viel mehr durch das immer wieder viel zu laut aufgedrehte Geseiere Gepöbel Raptiraden von Sido (Ich mag den Typen, echt. Nur seine Musik nervt!) dominiert wurde. Auch mehrmaliges Hinweisen auf den Wunsch fast aller Anwesenden nach anderer (und vor allem leiserer) Musik wurde mehr oder minder ignoriert (“Wenns euch zu laut ist, müsst ihr halt was sagen!!!” -”Haben wir – 5 Mal!”). Trotzdem sind wir aus Höflichkeit als letzte gegangen. Mit ein Grund dafür war aber auch, dass offenbar das Berliner Telefonnetz leicht überlastet war und wir so kein Taxi rufen konnten. So trank ich mein letztes Bier aus (in Gedanken bei MC Winkel, Gott sei seiner Leber gnädig) und der verbliebene Trupp stapfte durch Minusgrade gen S-Bahnhof.
Na Prost Neujahr! Halleluja!
]]>…und damit der Netzbezug hier nicht zu kurz kommt:
F1RST!!!111einself
| Code | HTTP-Bedeutung | weibliche Bedeutung |
| 100 | Weiter | “Versuchs ruhig weiter, wenn ich genug getrunken habe, ist mir scheißegal, mit wem ich in die Kiste springe” |
| 101 | Umstellung der Protokolle | “Alter, sauf nicht so viel, dann versteh ich dich vielleicht auch.” |
| 200 | OK | “Toll. Das wars? Da hätt ich mir auch was besseres suchen können, aber dank dir lohnt sich das ja nun nicht mehr. Schönen Dank, du Arsch!” |
| 201 | Neue Ressource erstellt | “Ich bin schwanger” |
| 202 | Anforderung akzeptiert | “Ja Schatz, ich geh doch gern für dich Bier holen” Eine Antwort, die heutzutage äußerst selten ist und von Frauen mit neuerer Versionsnummer nicht mehr unterstützt wird |
| 203 | Nicht verbindliche Informationen | “Also diese blöde Sekretärin oben aus der zwölften hat ja heute im tiefsten Winter das musst du dir mal vorstellen und überhaupt die war bestimmt das dritte Mal diese Woche…” |
| 204 | Kein Content zurückgeliefert | ist bei Frauen technisch nicht anwendbar |
| 301 | Dauerhaft verschoben | “Ich ziehe zu meiner Mutter” |
| 302 | Temporär verschoben | “Aaaach, da fällt mir ein, ich habe noch einen furchtbar dringenden Termin…” |
| 303 | Anderen Speicherort aufrufen | “Vergiss es! Geh doch zu deiner Liebhaberin! Tu nicht so, ich weiß es genau, dass du eine Andere hast!” |
| 400 | Ungültige Anfrage | “Hä?!” |
| 401 | Nicht autorisiert | “Darf ich dir meinen Freund vorstellen?” |
| 403 | Verboten | *batsch* |
| 404 | Nicht gefunden | “Hihihihi, der ist aber klein…” |
| 405 | Methode nicht zulässig | “Oral? Igitt…” |
| 408 | Zeitüberschreitung der Anfrage | “Nee, du, ist schon spät. Ich muss morgen früh raus und so…” |
| 409 | Konflikt | “Ich bin verheiratet…” |
| 411 | Längenangabe erwartet | “Ist das ein großes Handy in deiner Tasche oder freust du dich so, mich zu sehen?” |
| 412 | Vorbedingungen nicht erfüllt | “Zieh Leine, du bist nicht mein Typ!” |
| 415 | Nicht unterstütze Medientypen | “Ich steh nur auf Frauen” |
| 417 | Nicht wie erwartet | Achtung, Transvestit! |
| 500 | Interner Serverfehler | “Nicht jetzt Schatz, ich habe meine Migräne” |
| 501 | Nicht implementiert | “Ich bin noch Jungfrau…” |
| 502 | Falsches Gateway | “Neiiin, nicht da!!!” Hier möge sich jetzt bitte Jeder seinen Teil selbst denken… |
| 503 | Service nicht verfügbar | “Ich habe meine Tage.” |
Ich hoffe diese Tabelle wird für euch genau so hilfreich sein, wie sie für mich schon war.
hth ~ Jo
]]>
Für alle, die ich noch nicht damit zugeschwallt habe:
Ich war neulich beim Friseur. Spannend, oder?
Ich habe dort ordentlich abgenommen, ich fühle mich so leicht, gar beschwingt um den Schädel…
Solche, die mich näher kennen, mögen sich fragen: “WTF?!”
Das will ich mal erläutern. Meine durchaus immense Haarmasse ist mir in letzter Zeit immer wieder sauer aufgestoßen, was allerdings weniger damit zu tun hat, dass ich gedankenverloren auf Strähnen gekaut hätte. Habe ich nicht. Problematisch war allerdings, dass ich, besonders nach dem Duschen, das Problem hatte, dass meine Haare zunächst zwar ordentlich im Zopfgummi hingen, jedoch nach kurzer Zeit oder einem Windstoß > 1Bft überall rumflogen, nur nicht da, wo sie hingehörten. Blöd.
Zudem ist bald die Ausbildung vorbei, dann wird es wohl wieder ans fleißige Bewerben gehen, und da die Krawattenverheirateten Chefs in der Regel auch darauf achten, dass ihre Mitarbeiter, besonders die mit Kundenkontakt, nicht aussehen, als hätten sie gerade in eine Steckdose gefasst bzw. in den 70ern diverse Rohrbomben gelegt, hätte sich meine Frisur höchstwahrscheinlich auch ein wenig negativ auf die Clichésammlung, die ich darstell(t)e, ausgewirkt.
Außerdem – die Frauen stehen auf modische Frisuren aktueller Generation. Lange Haare sind einfach noch nicht Retro genug…
somit beendete ich am gestrigen Mittwoch ein über 6 Jahre währendes Trendsettingexperiment und sehe jetzt wieder aus wie ein Mensch. Verdammt…
P.S.: Hat jemand nen guten Haarstylingprodukttipp? ich komm mit dem blöden Gel nicht klar…
]]>Ein ganz großes Dankeschön geht noch mal von der Familie und auch mir an Sascha und die Redaktion von BigFM, die nicht nur diesen Nachruf ausgestrahlt, sondern diesem in der Zusammenfassung des Tages im Podcast nochmal sehr viel Zeit eingeräumt und so für die Nachwelt erhalten haben, um Söhnke diesen würdigen Abschied mit auf den Weg zu geben.
grandios.
<via>
]]>
…einfach unglaublich. Und offenbar sind diese Wachsfiguren teuer, deswegen sieht man hier auch keine…
]]>Manchmal geschehen wirklich unerwartete Dinge.
Es können erfreuliche Dinge sein. Du kannst Freitags spontan früher nach Haus, weil der letzte Block der Berufsschulwoche entfällt. Am Ende des Monats kannst du feststellen, dass ja doch noch etwas Geld übrig geblieben ist. Oder jemand teilt dir mit,dass die süße, aber unnahbare Azubine, auf die du schon lange ein Auge geworfen hat, in Wirklichkeit sich schon lange in dich verguckt hat.
Es können auch unerfreuliche Sachen passieren. Du kannst feststellen, dass dein Kühlschrank mitte des Monats genauso leer ist wie dein Konto. Jemand kann dir mitteilen, dass deine Freundin sich irgendwo einen anderen Kerl aufgegabelt hat und mit dir Schluss machen will. Du kannst Urlaub nehmen und direkt zu Beginn deine Reise nicht antreten, weil du dir eine niederschmetternde Grippe eingefangen hast.
Oder jemand stirbt.
Und besonders der Tod kann eine echt verzwickte Sache sein. Mein Onkel ist vor wenigen Tagen überraschend verstorben. Zu den Umständen möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, um etwaige Ermittlungen nicht zu gefährden. Sicher ist jedoch eines: Es geschah viel zu früh.
Mein Dilemma: Ich habe ihn eigentlich kaum gekannt. Und trotzdem trauere ich, auf meine Weise. Den Kontakt zu diesem Zweig der Familie habe ich aus Gründen schon vor vielen Jahren praktisch verloren. Ab und zu mal ein Telefonat hier, eine Mail da, wenig war es auf jeden Fall. Zu wenig? Ich habe von fast allen, wenn überhaupt, nur hier und da aus Erzählungen gehört. So auch von ihm. Das letzte Mal habe ich ihn, anlässlich eines Besuches der Sippe, vor vielleicht 6 Jahren gesehen. Netter Kerl. Lebte ein offenbar gutes Leben. Ich mochte ihn.
Ich hatte mir eigentlich immer mal vorgenommen, wieder hinzufahren. Die Verwandschaft besuchen. Ihn besuchen. Jetzt werde ich hinfahren, die Verwandtschaft besuchen. Ihn besuchen. Und Abschied nehmen.
You will never be forgotten…
//UPDATE!
Die Trauerfeier / Beerdigung findet am Freitag, den 28.11. um 12 Uhr im Südfriedhof, Köln-Zollstock statt.
]]>
…den HD-Video-einbinden-Trick habe ich übrigens von spreeblick. Einfach &ap=%2526fmt%3D18 im copy&paste-Code von YouTube an die Video-ID anhängen.
Seit Anfang Januar 2008 besteht dieses Blog, und in dieser Zeit hat sich einiges getan. Neben einigen Themewechseln, Serverärgernissen und dies und das und jenes. Im Laufe der Zeit habe ich den einen oder anderen Stammleser hinzugewonnen, was mich natürlich sehr freut, schönen Gruß an dieser Stelle! Insgesamt hat mich das Bloggen selbst auch erst dem Web 2.0 und anderen Blogs nähergebracht. Ich hätte ehrlich nie gedacht, mich für Dinge wie Twitter begeistern zu können. So kann man sich irren. Ich hoffe, dass ihr mir auch bei den nächsten tausend Postings weiterhin gewogen bleibt, würde mich freuen
Doch ich habe ja Zelebration angekündigt. Soll so auch geschehen, und zwar spiele ich seit einiger Zeit schon mit dem Gedanken, einen Podcast zu machen. Nun ist es aber etwas doof, wenn ich in guter alter Uli-Wickert-Manier einen vorbereiteten Text herunterleiere.
Deswegen die Aufforderung zur guten alten Web 2.0-Interaktivität: Stellt mir ein paar Fragen ind die Kommentare, die ich euch beantworten kann! Scheißegal welche Fragen, Ich werde mich bemühen, das nach allen Regeln der Kunst (also gar keine) zu tun, One Shot, One Take, No Script – besser gehts doch nicht, oder?
Ich hoffe auf rege Beteiligung, und je mehr desto besser, vielleicht kann ja sogar was regelmäßiges draus werden. Wäre doch geil.
]]>Wie zu erwarten war: Typisch Energydrink – Widerlich. Aber eben kultig, und obwohl ich nicht mal die halbe Dose runterwürgen konnte, war ich definitiv wach. Kann eigentlich nur an den 4g Taurin/Liter liegen. Bullenpisse wirkt eben.
Und damit hier jetzt keiner maulen kann, das wäre doch eh alles nur Fake gewesen: Videobeweis!
Links im Bild sehen wir 0xC0FF33, dessen Bewegungsdrang nach Genuss des fragwürdigen Getränks diverse Autos, Busse und Hochhäuser demolierte. Rechts im Bild übrigens ich. Ich war optisch nicht auf Kameras vorbereitet, muss ich zugeben…
Vielen Dank an dieser Stelle an Baynado, der dieses Video und damit dieses Blogposting erst ermöglichte. Und Dank an 0xC0FF33 für die Produktion des Videos.
]]>Ich sitze vor dem Rechner.
Ich lese alte Mails, überdenke ein Blogposting, schraube ein bisschen am Mailserver rum. Warum tue ich das? Weil echt nichts passiert. Die einen sind auf Partys, die anderen verbringen zweisame Stunden, und von den meisten höre ich gar nichts. Soll vorkommen, wird halt ein langweiliger Abend.
Es ist Wochenende, Samstag abend. Ausgehzeit, sollte man meinen. Ist auch so. Der gesamte Freundeskreis ist unerreichbar, die einen sind auf Partys mit den anderen, dritte machen Kneipentouren.
Ich sitze vor dem Rechner.
Twitter schnarcht ab und zu ein Update heraus, wie toll doch die Party ist. Pidgin zeigt fast nur graue Symbole. Von den meisten habe ich eh schon lange nichts mehr gehört. Ob es ihnen wohl gut geht? Meine gesamte Filmsammlung kenne ich mittlerweile auswendig. Die Klänge von Kosheen wabern in der Endlosschleife durch meine Ohren. Zocken macht auch keinen Spaß. Ich sollte eigentlich unter Menschen sein. Bin ich aber nicht. Keiner scheint mit mir was zu tun haben zu wollen.
Was mache ich nur falsch?
]]>Um zu vermeide, dass ich mir den Hass aller Blogger, die mich je verlinkt oder kommentieren haben lassen, zuziehe, habe ich eine Lösung gefunden, die alle Beteiligten bestimmt glücklich macht:
Wenn johannesgraessler.net dieses Blog verlässt, wird johannesgraessler.net intelligent: Ich werde auf dem neuen Ziel dann eine entsprechende .htaccess-Datei so einrichten (Oldschool, baby!), dass Anfragen, die das Blog referenzieren, automatisch zur entsprechenden randomjo.net-Seite umgeleitet werden. Sollte machbar sein. Mache ich dann auch. Toll, oder?
]]>Sobald ich wieder auf dem Damm bin, gibts wieder neue, fundierte, sachkenntnisbasierte und überaus hochwertige Artikel…
…mehr oder weniger. ~ Jo
]]>Einige dieser Fragen wurden im Viralmythen-Blog jetzt durch die DNB selbst beantwortet, andere allerdings noch offen gelassen, wobei die Frage des Copyrights natürlich besonders interessant gewesen wäre.
Nichtsdestotrotz ist die Unterscheidung zwischen “privatem” und “nicht privatem” Blog um so schwammiger geworden. Muss ich eigentlich, sobald ich ein paar Worte über meine Ausbildung verliere, den entsprechenden Satz hinschicken? Das ganze Posting? Das ganze Blog inkl. Datenbank-Backend?
Fragen über Fragen. Es bleibt zu hoffen, dass die DNB, wie von Benedikt gefordert, eine entsprechende Information bzw. Informationsveranstaltung anleiern, damit auch der kleine Nischenblogger weiß, ob sein Aquarium jetzt für die Nationalbibliothek interessant ist, oder nicht.
]]>Ich werde das Blog von johannesgraessler.net zu randomjo.net migrieren!
Einige haben es vielleicht bereits gemerkt, erreichbar ist das Blog bereits problemlos über http://randomjo.net, allerdings wird die Domain dann noch automatisch in johannesgraessler.net umgewandelt.
Da ich für die alte Domain aber langfristig andere Pläne habe, wird jetzt richtig migriert, wenngleich das Blog auch weiterhin über die alte Adresse erreichbar bleibt (Von wegen Trackbacks und so ;-)).
Alles weitere nach dem Piep Wechsel.
//UPDATE, eine Minute später:
…fertig.
]]>Die auch “fetzig n.e.V.” genannte Initiative sammelt selten oder gar völlig ungenutzte Wörter, entstaubt sie, unterzieht sie einer Generalüberholung und bietet sie anschließend auf dem Sprachmarkt wieder an, so bereits zur Gründung geschehen mit Duden-Oldies wie “auf Halde liegen”, “fetzig” (daher auch der Name für sprachlich Minderbemittelte, fetzig n.e.V.), “hanebüchend” und weitere Havebeengreens des germanischen Sprachraums.
Natürlich stellt sich die Frage nicht, ob ich nicht dabei wäre. Doch klar, bin ich. Ihr Lufthupen.
Wie hieß es doch damals so schön? “Wortsport – neulich noch demächst, jetzt schon die ganze Zeit”*
*geklaut bei Radio Fritz, vom RBB
]]>Was soll das denn?! Soll ich jetzt nach jedem Posting automatisch ein PDF mit dem entsprechenden Auszug aus der Seite an die senden? Was, wenn ich mal Musik verblogge? Oder Videos streamen lasse?
Zunächst droht Webseitenbetreibern bei Nichtbeachtung keine Strafe, zumindest nicht, bis sich die Nationalbibliothek auf ein Verfahren geeinigt hat, wie das vonstatten gehen soll.
Ich denke, ich kann guten Gewissens sagen: Die spinnen, die Germanen!
Nähere Informationen hier und hier.
<via>
//UPDATE: Kleine Entwarnung, noch wird nichts gesammelt. Und ob so halbprivate Blogs wie dieses überhaupt erfasst werden, ist fraglich.
]]>Fotos gibts, sobald ich’s abgeholt habe.
]]>Man nehme einen Duden, schlage das gesuchte Wort nach und kopiere anschließend die korrekte Schreibweise.
Rechtschreibprüfung 2.0:
Man rufe Google auf, gebe einige Varianten als Suchbegriff ein und nimmt die mit den meisten Treffern.
]]>Gut, ehrlich, wen wunderts? Sonic ist ein quirliger, aufgeweckter und rotationsfreudiger Igel im Kampf gegen einen bösen Roboterdoktor. Das ist doch mal was handfestes. Kein “Super” Mario, Klempner aus der Bronx im Kampf gegen Riesenschildkröten. Kein, pillenfressender, technohörender gelber Ball wie etwa Pac-Man. Wer hilft seinem Held denn nicht gern gegen ein böses Genie? Für Schildkröten gibts Rattengift und Pac-Man ist außer auf Ravepartys auch nicht gern gesehen. Keine Nacht ohne Macht den Drogen, wie ich immer sage (bis auf die legalen, versteht sich. Bisschen Spaß braucht der Mensch!)
Wer ist euer Held?
<via>
]]>
Sind ja bekanntlich 3.
Ist das dann aber jetzt ein Omen?
]]>gefunden auf spreeblick
]]>DEINE WEIBLICHE SEITE:
[X] Du gehst hin und wieder gerne shoppen*
[ ] Du trägst Eyeliner
[ ] Du hälst Cheerleading für einen Sport
[ ] Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
[X] Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
[ ] Du magst es, eine Maniküre/ Pediküre zu bekommen
[ ] Du trägst gerne Schmuck (Ketten, Ohrringe, Armbänder)
[ ] Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast
[ ] Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
[ ] Shopping ist eines deiner Liebsten Hobbies
[ ] Du magst den Film Star Wars nicht
[ ] Du machst Leichtathletik oder hast es mal gemacht
[ ] Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen**
[X] Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
[ ] Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe
[ ] Dir ist es wichtig, gut auszusehen
[ ] Du magst es, Kleider zu tragen
[X] Du benutzt Deo/Parfum***
[X] Du benutzt sehr oft das Wort “süß”
[ ] Du magst High Heels
[ ] Du hast als Kind mit Puppen gespielt
[ ] Du magst es, andere zu schminken
[X] Du magst es im Mittelpunkt zu stehen
[ ] Pink ist eine deiner Lieblingsfarben
TOTAL =6
DEINE MÄNNLICHE SEITE:
[X] Du trägst Kapuzenjacken
[X] Du trägst Jeans
[ ] Hunde sind besser als Katzen
[ ] Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut
[X] Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal
[X] Shoppen (mit Frauen) ist Folter
[X] Traurige Filme stinken
[X] Du hast eine XBOX/PS2/PS3
[X] Du hast als Kind mit Autos gespielt
[ ] Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden.
[X] Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
[ ] Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
[X] Du schaust dir Sport im Fernsehen an
[X] Dir gefallen Kriegsfilme
[X] Du fragst deinen Vater um Rat.
[ ] Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
[X] Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
[X] Du trägst Boxershorts
[X] Du findest es komisch/ blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
[X] Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
[X] Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal was andere über dich denken
[ ] Du machst Sport
[X] Du redest auch mit vollem Mund
TOTAL = 17
_
* Aber nur Elektronik. Alles andere ist höchstens zweckmäßig.
** Kommt auf mein Koffeinniveau an…
*** Warum ist das ein Weiblickeitsattribut?
6:17. Ich glaube, damit kann ich leben. Wie fällt das bei 0xC0FF33 oder Jörn aus?
]]>Ein schönes Beispiel sind Berufsblogs, besonders die, die auch von Leuten geschrieben werden, die etwas tabuisierten Gewerben oder solchen, bei denen mit beständiger Regelmäßigkeit der Autor zu gewissen Übertretungen genötigt werden, nachgehen.
Eine Autorin der ersten Kategorie ist seit längerer Zeit schon das Streetgirl Melanie, deren Blogtitel mittlerweile etwas in die Irre führt. Melanie hat bis vor ein paar Monaten auf dem Straßenstrich gearbeitet und von der dortigen, knallharten Realität berichtet. Nach einem Überfall hat sie für sich persönlich die Reißleine gezogen und arbeitet nunmehr ausschließlich auf Termin. Nichtsdestotrotz sind die für sie fast schon alltäglichen Vorkommnisse für den Leser fast immer einen Schmunzler, ein betroffenes Gucken oder ein Aha-Erlebnis wert.
Ein Blogger der zweiten Kategorie ist Sven, seines Zeichens Berufsbrummifahrer. Das Klischee bei Kraftfahrern ist immer der countrymusikhörende, cowboystiefeltragende, sich während der Fahrt Bücher oder Filme reinziehende Plautzenträger, der die ganze Zeit nur Güter von A nach B über C kutschiert und mit Damen aus dem horizontalen Gewerbe die Nächte auf Rastplätzen verbringt. Dass dem absolut nicht so ist und der Job oft mehr als nur Stress, ewigen Termindruck und furchtbare Fuhrunternehmer mit sich bringt, beweist er mit jedem Posting aufs Neue.
Bei Gelegenheit und nach etwas mehr Recherche werde ich gerne noch weitere Blogs dieser Art vorstellen, das sollte fürs erste aber reichen
hth ~ Jo
]]>UPDATE:
Der Kommentar dazu schien mir würdig, ihn mal hier hoch zu holen
]]>ihr könnt die musik sogar brennen. alles inkl. raubkopiererlaubnis..:-)
ich mag übrigens nach wie vor am meisten “third shit” und natürlich first shit.
first shit war das erste,was ich mit der neuen technik zuhause aufgenommen hatte (harddiskrecording zeugs).
bei third shit war ich tatsächlich woanders, während ich aufgenommen hatte.
mir lief der sabber ausm mund, wahrhaftig..:-)gruß
Schmeckt das Zeugs dann auch wie flüssiges Streichfleisch?
]]>“Krematorium Ruhleben, Sie killen, wir grillen! Was kann ich für Sie tun?”
- “Jagutentagichrufean weil ich Ihnen ein Produkt andrehen will, das Sie garantiert jetzt nicht und auch sonst nie wieder brauchen!”
“Aaaach, das ist aber gut dass Sie anrufen. sie melden sich bestimmt wegen unseres Spezialangebotes?”
- “Ääh… wie meinen?”
“Unser Spezialangebot diese Woche. Zwei Einäscherungen zum Preis von einer. Und wenn Sie das heute bestellen, kann ich Ihnen sogar noch ein unschlagbar günstiges Blumengesteck für die Urne anbieten.”
- “Bin ich da richtig bei Jo?”
“Ach, Sie wissen doch, bei uns sind Sie immer an der richtigen Adresse. Wünschen Sie eine nähere Erläuterung unseres Angebots?”
- “… … Ähm, ich glaube…”
“Ja natürlich, das ist doch wunderbar. Für Gläubige haben wir ein ganz besonderes Paket mit der Bestattung auf einem Friedhof Ihrer Wahl mit Gratis-Konfessionslogo im Grabstein. Für den wirklich, und dafür verbürge ich mich, absolut unschlagbaren Preis von nur 3949,50€ bieten wir Ihnen die Einäscherung im Original-Pietät Eichenlaub-Markensarg mit Ziergriffen….”
- *er fasst sich ein Herz* “Haben sie schn von unserem neuen…”
(so ja nun nicht, Freundchen!) “Hören Sie, wenn sie unser Topangebot nicht nutzen wollen, haben wir noch eine Menge anderer Angebote für Sie, ich mache gerne für Sie einen individuellen Termin für eine ausführliche Beratung”
- *klicktuttuttut*
ich liebe Cold Calls….
]]>…werter Herr Winkelsen. Und da geht noch was.
]]>Ich hoffe, dass ich bis dato nicht nur Emos, Goths und andere Schwarzmaler als Leser hatte, so dass Ihr mir trotzdem erhalten bleibt.
]]>Der Motor hat nen klassischen Kolbenfresser. Das liegt daran, dass am Ansaugstutzen ein großer Riss im Gummi ist, dur den der Motor ungefilterte Außenluft und leider offenbar auch Dreck atmete. Dadurch hats ein paar tiefe Riefen in den Kolben gehauen, er konnte das Gemisch nicht mehr komprimieren und so auch keine Leistung mehr bringen. Zudem ist die Kurbelwelle dahin, da hat’s nen sogenannten “Simmering”, der den Motor von der Außenwelt abdichtet, zerlegt (nicht auf dem Foto, das ist noch was anderes). Dadurch konnte der Motor so gar nicht mehr kurbeln und kam zum Stehen.
Jetzt stehe ich ohne Roller und ohne jedweden anderen fahrbaren Untersatz mit Motor da. Scheiße…
Hier die anguckbaren Bilder:
]]>
Heute hat es mich eiskalt erwischt! Dabei hätte ich es kommen sehen müssen… :-(
Zuhause angekommen habe ich mir das Werkzeug geschnappt und habe die Zündkerze geprüft – war zwar ziemlich schwarz, funktionierte aber tadellos. Benzin hat er auch gezogen, das roch man deutlich bei den Startversuchen und hörte auch das “Puckern”, das er normalerweise bei fehlschlagenden Starts von sich gibt, wenn’s mal nicht funkt. Dann habe ich mal etwas genauer hingesehen und festgestellt, dass auf der rechten Seite des Motors, wo sich ein geschlitzter Kreis befindet, hinter dem ich als Laie einfach mal den Luftfilter vermute, das untere Drittel ziemlich ölverschmiert war.
Jetzt die große Preisfrage (der Gewinner darf sich vorstellen, ein Eis zu bekommen):
Hat’s mir da die Zylinderkopfdichtung zerlegt? Oder gar schlimmeres?
Mit Dank für wilde Ferndiagnosen:
~ Jo
Meinen ganz großen Respekt der alten Dame aus streetgirl’s Beitrag (Und fast genauso großen Respekt an Melanie, die sich da überhaupt hingetraut hat ;-))
]]>Habt Spaß damit!
]]>Platz 10: offensivfoul
Nicht ganz – Aber manche bezechnen mich offensiv als faul
Platz 09: virtuelles Schlagzeug
Am besten lernst du Luftschlagzeug – virtueller gehts nicht
Platz 08: Jos Welt
Suchs nicht – Der Wahnsinn ist vor deinen Augen
Platz 07: radovan karatschitsch
Ich würde an dieser Stelle eine Legasthenietherapie empfehlen
Platz 06: streikkultur
Streiken ist ein rituelles Nichtarbeiten, was von Pfeifen organisiert begleitet wird.
Platz 05: gegenskript
#!/bin/bash echo “dagegen!” //Gut so?
Platz 04: spirit of georgien
Da war bis vor kurzem eine Bombenstimmung…
Platz 03: spiegel redaktion
Da biste hier falsch! Um da hinzukommen, gibts nur eins: Praktika, Praktika, Praktika!
Platz 02: eiphone
Also, das neue EiPhone soll ja sehr absturzgefährdet sein, habe ich mir sagen lassen…
…and the very best:
Platz 01: ehwotay
Joa. Dann geh doch!
Nun gut, das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Mehr gibts erst, wenn wieder fleißig gegoogelt wurde. Bis dahin: Keep on bloggin’!
]]>
]]>Wie lautet Dein Twittername?
randomjo, was sonst?
Seit wann twitterst Du?
Seit… hm… ja.. dem da!
Wieviele Tweets hast Du seit dem versendet?
Just in diesem Moment lächerliche 129. Aber das ändert sich gleich, und dann sind es mächtige 130!
Wie häufig twitterst Du am Tag/Woche/Monat?
unregelmäßig mehrmals täglich bis einmal wöchentlich.
Welches Twitter-Tool nutzt Du?
twitter.com, Twitter Mobile und seit jüngstem twibble auf dem N95.
Wieviel Personen followst Du?
1..2..3..viele! (Herrgott, 24 für Pedanten!)
Wieviele davon kennst Du auch persönlich?
Einen. Dürfen auch mehr sein.
Wieviele Personen followen Dir?
17. Aber es werden mehr. Bestimmt! Echt jetz!
Aus welchen Gründen folgst Du?
Wenn jemand, dem ich eh followe, laufend mit jemand anderem twittert, werde ich halt neugierig…
Nutzt Du neben Twitter auch noch andere Dienste?
Pizzabringdienst, Radio, Fernsehen, E-Mail, Internet… Hallo? Natürlich!
Was bedeutet für Dich twittern?
140 Zeichen in den Äther blasen, in der Hoffnung, dass es jemanden interessiert!
Wie bist Du zum Twittern gekommen?
Via twitter.com
Was machst Du mit Deinen fremdsprachigen Followern aus dem Ausland?
Was weiß ich… wenn sie vorbeikommen, können wir ja ein Bier trinken oder so…
Ich werfe mal weiter an all meine Follower und Feedabonnenten, speziell Stephan und Martin!
Gefunden übrigens beim Winkelsen!