Ein Jahr ist um, seit Microsoft die damals bestenfalls RC-würdige “final version” seines neuesten Clientbetriebssystems Windows Vista auf die Allgemeinheit losgelassen hat. Zeit für eine erste Inspektion.
Obwohl damals die meisten Experten vor einem Umstieg auf Vista gewarnt haben, weil schlicht und ergreifend die wenigsten Hardwarehersteller mit Treibern aufwarten konnten, die das Beta-Stadium überschritten hatten, weil das Betriebssystem extrem leistungsfressend war ist und mit einigen Sicherheitsproblemen sowie Nervfaktoren (oder beides, siehe UAC) aufwartete.
Was ist seitdem passiert?
Die Treibersituation hat sich dramatisch verbessert, was allerdings wirklich nur eine Frage der Zeit war. Den Leistungshunger, so verspricht Microsoft, will man mit dem ersten Service Pack (welches mindestens genau so oft verschoben wurde wie das Betriebssystem selbst) zumindest etwas eindämmen. Problematisch ist allerdings immer noch der Sicherheitsfaktor. Zwar ist nach Expertenmeinung das Betriebssystem gegen “klassische” Angriffe gefeit, allerdings konzentrieren sich Cracker und Virenentwickler nun auf Schwachstellen in Zusatzsoftware, allen voran der Internet Explorer. Hier besteht zum Beispiel das Problem, dass bei Abschaltung der zugegebenermaßen etwas belastenden UAC der geschützte Modus sich verabschiedet, was das Programm schon mal etwas verwundbarer macht.
Grundsätzlich ist ein Umstieg allein schon aufgrund des Ressourcenhungers heute noch nicht zu empfehlen, auch Experten raten, noch mindestens bis zum ersten Service Pack zu warten, bevor man sich für einen Umstieg entscheidet.
Letzte Kommentare